Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Ab Montag: Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (16.01.2019)

(sp) Lüneburg. Der Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 27. Januar ist in Lüneburg in jedem Jahr Anlass für eine Reihe begleitender Veranstaltungen als Erinnerung an die damaligen Geschehnisse und als Mahnung für die heute Lebenden. Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Lüneburger Institutionen und Aktive ein Programm zusammengestellt, das in der Zeit von Montag, 21. Januar, bis zum 15. Februar 2019 auf vielfältige Art und Weise Gelegenheit zum Nachdenken bietet. Das Kulturreferat der Hansestadt Lüneburg und die VHS REGION Lüneburg haben alle Veranstaltungen in einem Flyer zusammengefasst. So gibt es Vorträge, Lesungen, Gespräche und Filmvorführungen, Ausstellungen und ein Konzert mit Rezitation.

Beteiligte sind neben der VHS der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Lüneburg, das Freie Forum für Geschichte-Politik-Kultur-Lüneburg, die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Herderschule, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lüneburg e.V., das Museum Lüneburg und die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., die „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg e.V., das SCALA Programmkino, die Geschichtswerkstatt Lüneburg e.V. sowie der VVN-BdA.

 

Zur Historie des Gedenktages
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz im besetzten Polen. Seit 1996 gedenkt Deutschland am 27. Januar offiziell der Opfer des Nationalsozialismus.

"Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen." Das hatte der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Januar 1996 gesagt und damit den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.

(Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)