Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Beratung und Begleitung: Antidiskriminierungsnetzwerk nimmt Arbeit auf (17.01.2019)

(lk/mo) Lüneburg. Mit einem neuen Beratungsangebot wollen Hansestadt und Landkreis Lüneburg Opfern von Diskriminierung helfen. Unter der Leitung des Bildungs- und Integrationsbüros hat das „Netzwerk Antidiskriminierungsberatung Lüneburg“ nun seine Arbeit aufgenommen. „Wir sind vor gut einem Monat gestartet und arbeiten mit knapp 30 Kooperationspartnern zusammen“, so Karin Kuntze, Leiterin des Bildungs- und Integrationsbüros (BIB). Zu dem Lüneburger Netzwerk gehören Einrichtungen wie der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Jobcenter Lüneburg, der Kreissportbund, Checkpoint queer und der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen.

Zentrale Anlaufstelle des Netzwerkes und eine Art Wegweiser für die Betroffenen ist das Bildungs- und Integrationsbüro: Von hier aus werden ratsuchende Menschen an geeignete Ansprechpartner aus dem Netzwerk weitergeleitet. „Es gibt verschiedene Formen von Diskriminierung – beispielsweise aufgrund des Alters, des Geschlechts oder der Religion“, erklärt Karin Kuntze. „Hier ist eine individuelle Beratung erforderlich, die wir durch unser Netzwerk zielgenau vermitteln können.“ Unabhängig davon können sich Betroffene selbstverständlich auch direkt an eine konkrete Organisation aus dem Netzwerk wenden.

Der Landkreis Lüneburg ist die erste Region in Niedersachsen, die ein Antidiskriminierungsnetzwerk auf kommunaler Ebene auf den Weg gebracht hat. Dabei arbeiten die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene mit verschiedenen Institutionen eng zusammen, unter anderem mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und dem Landespräventionsrat Niedersachsen.