Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Hansestadt Lüneburg legt sechsten positiven Jahresabschluss in Folge vor (08.04.2019)

So positiv sehen die Eckdaten zum Jahresabschluss 2018 der Stadt aus. Die Hansestadt kann 10 Mio. Euro Liquiditätskredite abbauen. Die Vorgaben des Zukunftsvertrages sind zum sechsten Mal in Folge erfüllt. Grafik: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Einmal mehr hat die Hansestadt Lüneburg die Vorgaben des Zukunftsvertrages eingehalten. Das zeigt der jetzt vorliegende Jahresabschluss, der in zentralen Eckdaten zum Teil deutlicher über den geplanten Abschlusswerten liegt. Was Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek im März sowohl im Finanzausschuss als auch im Rat bereits angedeutet hatte, bestätigen die Zahlen, die jetzt nach Abschluss aller Buchungen für den Haushalt 2018 schwarz auf weiß vorliegen:

  • Ordentliches Ergebnis: 5,04 Mio. Euro (Geplant waren 1,6 Mio. Euro)
  • Außerordentliches Ergebnis: 4,65 Mio. Euro (Geplant waren 1,05 Mio. Euro)

Oberbürgermeister Ulrich Mädge freut sich „Das ist der sechste positive Jahresabschluss in Folge. Dank der guten Konjunktur und der strikten Haushaltsführung haben wir ein Plus von alles in allem rund 9,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit können wir die laufenden Tilgungen für Investitionskredite zahlen und noch Kassenkredite abbauen. Und wir kommen auf dem richtigen Weg der Haushaltskonsolidierung wieder ein ordentliches Stück voran.“

Die Finanzkrise hat in den städtischen Haushalten der Jahre 2009 bis 2012 schmerzhafte Spuren hinterlassen. Seit 2013 erwirtschaftet die Hansestadt Lüneburg jährlich deutliche Überschüsse. Grafik: Hansestadt LüneburgGabriele Lukoschek hatte jüngst im Rat ausgeführt, wie sich die positiven Ergebnisse auswirken, vor  allem auch im Vergleich zweier Eckdaten vor dem Start des Zukunftsvertrages und zum Stichtag 31. Dezember 2018: So konnte die Stadt die Liquiditätskredite von ursprünglich rund 150 Mio. Euro auf jetzt 75. Mio. Euro halbieren. Die vor allem aus Zeiten der Finanzkrise bis 2012 aufgelaufenen bilanziellen Schulden (Fachbegriff Altfehlbeträge, Kaufleute sprechen auch von Verlustvorträgen) sinken vom ursprünglichen Höchststand 135 Mio. Euro auf jetzt rund 30 Mio. Euro.

Den Zukunftsvertrag hat die Hansestadt Lüneburg im Jahr 2012 mit dem Land Niedersachsen abgeschlossen. Das Land hat der Hansestadt 70 Mio. Euro Liquiditätskredite erlassen, im Gegenzug hat sich die Stadt verpflichtet, ab Start 2013 zehn Jahre lang einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und vor allem auch die so genannten freiwilligen Leistungen für Bildung, Kultur und Soziales auch maximal 3,52 Prozent der Gesamtaufwendungen des laufenden Etats zu begrenzen. Zu den Vorgaben zählt auch eine strenge Haushaltdisziplin.