Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Hansestadt stellt ihren neuen Friedhofsleiter Hans Hockemeyer vor (25.01.2019)

(Der neue Friedhofsleiter der Hansestadt, Hans Hockemeyer, hier auf dem Michaelisfriedhof, freut sich auf spannende Aufgaben. Foto: Hansestadt Lüneburgsp) Lüneburg. „Unsere Friedhöfe sind wunderschön, ich empfehle jedem Lüneburger, sie zu erkunden“, sagt der neue Friedhofsleiter der Hansestadt, Hans Hockemeyer.

Seit Januar hat der 42-Jährige die seit August 2018 vakante Stelle seines Vorgängers Hans-Georg Grzenia übernommen. Nun ist er gemeinsam mit seinem Team aus 20 Mitarbeitern, davon 18 im täglichen Außeneinsatz, für die Gestaltung der städtischen Friedhöfe zuständig. Ein Beruf, auf den er sich freut:  „Meine Aufgaben sind vielfältig: Es geht um den Umgang mit Menschen, die Pflege der Anlagen, gärtnerische Arbeit und auch um die Begleitung unserer Bestattungskultur. Das macht diese Stelle so spannend.“

Zuletzt arbeitete Hockemeyer beim Landesbetrieb Schulbau der Hansestadt Hamburg, wo er Erfahrungen in der Entwicklung und Unterhaltung von Außenanlagen und Gebäuden sammeln konnte. Beruflich zog es ihn nun wieder zurück in seine Heimatstadt, denn eigentlich ist er, wie er selbst sagt „Ur-Lüneburger“, hier aufgewachsen und hat im Landkreis Lüneburg seine Ausbildung als Landschaftsgärtner absolviert.

Später spezialisierte er sich weiter in seinem Bereich und sattelte noch ein Studium der Landschaftsarchitektur oben drauf. Danach folgten verschiedene Aufgaben als Bauleiter, unter anderem auch vier Jahre in Lüneburg. „Bei meinem beruflichen Werdegang habe ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die mir bei der jetzigen Stelle weiterhelfen werden“, so Hockemeyer. Mit den Lüneburger Friedhöfen hat er sich schon vor seiner Bewerbung bei der Stadt gerne beschäftigt: „Begeistert haben mich die historischen Friedhofsrundgänge, die ich bei meinem Vorgänger Hans-Georg Grzenia besucht habe.“

Sein Wissen und seine Erfahrungen möchte er jetzt auf Lüneburgs sieben städtischen Friedhöfen einbringen. Dabei hat er neben einzelnen Projekten auch immer das große Ganze vor Augen: „Über die wichtige Aufgabe der Friedhöfe als Trauer- und Ruhestätten hinaus möchte ich sie auch zu einem Ort der Begegnung und des Verweilens machen. Es gibt hier so vieles zu entdecken: Die Vielfalt der Pflanzen und Tiere, die Ruhe in der Natur und auch Menschen und ihre Geschichten. Man muss sich nur darauf einlassen. Wichtig ist dabei natürlich auch Rücksichtnahme und der Umgang miteinander.“ Dabei sei es auch wichtig, die sich verändernde Bestattungskultur zu respektieren. Die Friedhofsverwaltungen müssten sich heute frühzeitig darauf einzustellen, um so die Attraktivität der Friedhöfe zu erhalten.

Ein konkretes Vorhaben, das der neue Friedhofsleiter dafür zusammen mit seinem Team anpacken möchte, ist die Neugestaltung des Vorplatzes am Waldfriedhof. „Wichtig ist es bei dieser wie bei allen Entwicklungen und Plänen, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen und noch mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Dafür wollen wir die Lüneburger auch direkt vor Ort auf den Friedhöfen mit mehr Hinweisschildern informieren, beispielsweise über Blühwiesen, die auf den ersten Blick in den Wintermonaten ungepflegt erscheinen, aber ab Frühjahr dann wieder in voller Blüte stehen.“ Auch in anderen Bereichen setzt Hockemeyer auf Transparenz: „Darüber hinaus wünsche ich mir, dass wir noch mehr darüber aufklären, welche Grabarten es gibt, was wo auf unseren Friedhöfen zu finden ist und dass wir auch zum Thema Gebühren ausführlicher informieren.“

Hockemeyer liegt ein weiteres wichtiges Thema  am Herzen: durch Blühwiesen und Bienennährpflanzen möchte er die Artenvielfalt auf den Friedhöfen fördern. Auch kann der Friedhofsleiter sich weiterhin eine Zusammenarbeit mit Schulen vorstellen, zum Beispiel mit Friedhofsbegehungen im Religionsunterricht oder durch weitere Patenschaften für die Pflege von Denkmälern. Erreichen möchte er all dies gemeinsam mit seinem Team und zusammen mit den Lüneburgern. „Ich komme auch gerne mit den Menschen direkt vor Ort ins Gespräch und bin offen für Vorschläge“.

Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin für Straßen- und Grünplanung sowie Ingenieurbau, kann dies nur unterstreichen: „Ich freue mich sehr, dass wir die Stelle des Friedhofsleiters nun mit Hans Hockemeyer wieder besetzen konnten und auf die Zusammenarbeit mit ihm. Wir tauschen uns regelmäßig aus und schauen gemeinsam, wo wir neue Wege gehen wollen.“  Für Hans Hockemeyer ist schon jetzt klar, mit seiner neuen Aufgabe schließt sich der Kreis: „Was gibt es schöneres, als wenn man als Lüneburger auch für Lüneburg arbeiten und die Stadt mitgestalten kann?“