Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Heine-Stipendiatin Karosh Taha erlebt kreative Zeit in Lüneburg (04.04.2019)

Die Leiterin des Literaturbüros Kerstin Fischer (links) und Bürgermeister Eduard Kolle bei der Verabschiedung der Heine-Stipendiatin Karosh Taha. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. „Ein Großteil meines zweiten Romans ist in Lüneburg entstanden“, bilanziert die Heine-Stipendiatin Karosh Taha nach ihrem dreimonatigen Aufenthalt in der Hansestadt. Die Zeit im Heinrich-Heine-Haus sei vor allem eins gewesen: „arbeitsintensiv und produktiv“. Wie der Titel ihres zweiten Romans lauten wird, verrät die Literatur-Stipendiatin allerdings noch nicht, als sie von Bürgermeister Eduard Kolle jetzt im Rathaus verabschiedet wurde und sich ins Gästebuch der Stadt eintrug.

Taha, die im Nordirak geboren wurde und als Neunjährige nach Deutschland kam, veröffentlichte ihren Debütroman „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ 2018 bei DuMont. Sie war von Januar bis April als 56. Stipendiatin des begehrten Heinrich-Heine-Stipendiums in Lüneburg. Das Stipendium wird an deutschsprachige Schriftsteller als Auszeichnung für bisherige Veröffentlichungen vergeben und soll das weitere schriftstellerische Schaffen fördern. Die Aufenthalte Heinrich Heines in Lüneburg sind ein wesentlicher Grund dafür, dass die Hansestadt und das Land Niedersachsen eine Wohnung und ein Literaturstipendium mit dem Namen des Dichters eingerichtet haben. Die nächsten Stipendiaten sind schon ausgewählt. Ab Mai wird Jan Koneffke für drei Monate im Heinrich-Heine-Haus leben und arbeiten.