Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Motorkranschiff „Ijselldelta“ entschlammt Hafenbecken (30.01.2019)

Das Motorkranschiff Ijselldelta entschlammt das Lüneburger Hafenbecken. Foto: Hafen Lüneburg GmbH(sp) Lüneburg. Schweres Gerät ist derzeit im Lüneburger Hafen am Elbeseitenkanal im Einsatz. Weil das Hafenbecken entschlammt werden muss, hat die Hafen Lüneburg GmbH eine Firma beauftragt, die derzeit mit dem Motorkranschiff Ijselldelta vor Ort ist. Das 77 Meter lange und 8,20 Meter breite Schiff muss dort insgesamt rund 13.400 Tonnen Ablagerungen aus dem Hafenbecken entfernen. Dadurch werde die Mindestwassertiefe von drei Metern wieder im gesamten Hafenbecken hergestellt, sagt Lars Strehse, Geschäftsführer der Hafen Lüneburg GmbH. „Das ist notwendig, weil immer wieder Schwebstoffe, hauptsächlich aus dem Elbeseitenkanal, in das Becken eingetragen werden und sich dort ablagern“, erklärt Strehse. Das Besondere an dem Spezialbagger, der im Einsatz ist: Mit Hilfe eines Sonarscanners kann er exakt eine Wassertiefe von +/- 10 Zentimeter herzustellen. „Diese exakte Ausführung der Baggerarbeiten ist wichtig, um die Dichtungsschicht an der Hafensohle und am Kanal nicht zu beschädigen“, so Strehse.

Start der Arbeiten im Hafenbecken war am 21. Januar. Seither konnten bereits mehr als 4000 Tonnen Schlamm zur Baggergut-Verbringstelle Grundland am Rhein transportiert werden.  Ursprünglich geplant war, das Hafenbecken bereits 2018 zu entschlammen. Doch aufgrund der Dürre und dem Niedrigwasserstand auf dem Rhein im vergangenen Jahr, konnten die Transportschiffe nicht mehr eingesetzt werden. Die Arbeiten sollen, sofern alles reibungslos klappt und das Hafenbecken nicht „einfriert“ bis Ende Februar 2019 abgeschlossen sein.