Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Musterbeispiel für gelungene Planung: WirGarten aus Lüneburg (22.01.2019)

Gemeinsam mit einem der Gründer und dem jetzigen Aufsichtsratsmitglied Richard Kaatz (Mitte) skizzieren Tobias Neumann, Stadtplaner bei der Hansestadt Lüneburg (rechts) und Sebastian Heilmann (ehemals Leuphana Universität Lüneburg, heute Radverkehrsbeauftragter der Hansestadt Lüneburg) in dem Sammelband, wie der WirGarten entstanden ist und welchen Wert das Projekt aus städteplanerischer Sicht hat. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Wie können Kommunen die Herausforderungen der Zukunft meistern? Antworten darauf geben Lösungsbeispiele aus anderen Gemeinden, wie sie jetzt in dem Buch „Planungspraxis kleiner und mittlerer Städte in Deutschland“ vorgestellt werden. In dem Sammelband präsentiert sich auch Lüneburg mit einem Musterbeispiel aus der Praxis: der Entstehung der Gemüsegenossenschaft WirGarten.

Die WirGarten Lüneburg eG betreibt am nördlichen Stadtrand von Lüneburg nachhaltige Landwirtschaft und versorgt ihre Mitglieder mit frischem Bio-Gemüse aus der Region. Gemeinsam mit einem der Gründer und dem jetzigen Aufsichtsratsmitglied Richard Kaatz skizzieren Tobias Neumann, Stadtplaner bei der Hansestadt Lüneburg und Sebastian Heilmann (ehemals Leuphana Universität Lüneburg, heute Radverkehrsbeauftragter der Hansestadt Lüneburg) in dem Sammelband, wie der WirGarten entstanden ist – von der Idee über die Vernetzung mit Partnern und Unterstützern bis zur ersten eigenen Ernte.

„Die erfolgreiche und rasante Gründungsgeschichte des WirGartens ist ein gutes Beispiel dafür, wie Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenwirken und was dadurch erreicht werden kann“, fasst Mit-Autor Sebastian Heilmann zusammen. Der Umweltwissenschaftler hatte vor seiner Tätigkeit als Radverkehrsplaner der Hansestadt u.a. zu dem Thema Nachhaltige Raum- und Regionalentwicklung geforscht. „Das Projekt WirGarten verwirklicht nicht nur eine nachhaltige Landwirtschaft, sondern verkörpert zugleich eine neue Form der Gemeinschaft und der solidarischen Ökonomie, wie sie zukunftsweisend für Kommunen sein könnte“, so Heilmann.

Der Sammelband samt des Lüneburger Artikels kann online heruntergeladen werden.