Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Niedersachsens Verwaltungschefs einig: Schienennahverkehr in der Metropolregion Hamburg muss verbessert werden (07.03.2019)

Treffen in der Staatskanzlei: Ministerpräsident Stephan Weil mit den Verwaltungschefs der Metropolregion Hamburg. Hinten von links: Jürgen Schulz (Landkreis Lüchow-Dannenberg), Ulrich Mädge (Oberbürgermeister Lüneburg), Dr. Heiko Blume (Uelzen), Rainer Rempe (Harburg), Manfred Ostermann (Heidekreis). Vorne von links: Michael Roesberg (Stade), Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven), Ministerpräsident Stephan Weil, Monika Scherf (Amt für regionale Landesentwicklung, Lüneburg), Hermann Luttmann (Rotenburg/Wümme). Foto: Niedersächsische Staatskanzlei/Pressestelle(sp) Lüneburg. Die notwendige Verbesserung des Schienennahverkehrs war ein wichtiges Thema beim jüngsten Treffen von Oberbürgermeister Ulrich Mädge und den niedersächsischen Landräten aus der Metropolregion Hamburg mit Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil. „Wir haben noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, eine  ungestörte Verbindung von und nach Hamburg sicherzustellen und die Taktung weiter auszubauen“, fasst Oberbürgermeister Ulrich Mädge zusammen. 

Angesichts der Ballung von Bauarbeiten auf Straße und Schiene in und um Hamburg bestehe außerdem die berechtigte Sorge, dass Berufspendler künftig noch stärker eingeschränkt werden. Eine Befürchtung, die auch Niedersachsens Ministerpräsident teilt, der versprach, die Pendlersituation bei anstehenden Gesprächen in Hamburg erneut ansprechen zu wollen.

Das zweite wichtige Thema beim diesjährigen Treffen war die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Niedersachsens Städten - verbunden mit der dringenden Forderung, dass hier möglichst schnell die Wohnbauförderrichtlinie und die entsprechenden Finanzmittel bekannt gegeben werden.

Bei der jährlichen Zusammenkunft der niedersächsischen Verwaltungschefs mit dem Ministerpräsidenten, geht es darum, sich über aktuelle Themen in der Region auszutauschen. Mit dabei ist in der Regel auch eine Vertretung des Amts für regionale Landesentwicklung Lüneburg.

Der direkte Austausch dient insbesondere dazu, niedersächsische Interessen und Positionen geschlossen gegenüber Hamburg zu vertreten.