Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Rat der Hansestadt gibt Startschuss für Stadtentwicklungskonzept Lüneburg 2030+ (29.03.2019)

(sp) Lüneburg. Mit einer großen Auftaktveranstaltung und einer breit angelegten Bürgerbeteiligung soll im Herbst 2019 die Erarbeitung einer Zukunftsvision für Lüneburgs Stadtentwicklung starten. Das hat der Rat der Hansestadt Lüneburg in seiner jüngsten Sitzung  mit großer Mehrheit beschlossen. Alle Fraktionen mit Ausnahme der AfD-Fraktion stimmten außerdem dafür, die geplante Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) eng mit dem Projekt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ zu verzahnen. Dadurch würden personelle, finanzielle und inhaltliche Synergien erzeugt, betonte Nachhaltigkeitsdezernent Markus Moßmann in der Ratssitzung. „Wir bündeln für Lüneburg 2030+ alle Ideen und Kapazitäten und führen die Bürgerbeteiligungsprozesse zusammen.“

Geplant sei, in einer ersten Phase von 2019 bis voraussichtlich 2021 ein Leitbild für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung Lüneburgs zu entwickeln. Hierbei sollen die im Projekt Zukunftsstadt erprobten Beteiligungsformate und herausgearbeiteten Maßnahmen, die sogenannten 17 Lüneburger Lösungen, einfließen und weiterentwickelt werden. „Natürlich werden wir für Lüneburg 2030+ den Beteiligungsprozess inhaltlich und räumlich auf die Gesamtstadtebene ausweiten“, erklärte Moßmann.

Aufbauend auf dem Leitbild soll dann ab 2021 das Stadtentwicklungskonzept mit den konkreten Schwerpunktzielen für Lüneburg erarbeitet werden. Als Planungsinstrument dient das ISEK dafür, nachhaltige und vor allem lokal abgestimmte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu schaffen.

Mit dem jüngsten Beschluss beauftragte der Rat jetzt die Verwaltung, eine gemeinsame Organisationsstruktur für die Verzahnung der Zukunftsstadt und des ISEK einzurichten sowie entsprechende finanzielle Mittel für die ersten Schritte in den Haushalt einzuplanen. Der Rat beschloss außerdem, für den Gesamtprozess Lüneburg 2030+ einen Begleitausschuss zu gründen.