Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Tag der Menschenrechte: Amnesty International zu Gast im Rathaus (10.12.2018)

Bürgermeister Eduard Kolle (v.l.) und Stefanie Kibscholl, Leiterin des Oberbürgermeisterbüros nahmen am Tag der Menschenrechte Heidrun Kortz-Schütt und Andreas Neubert von der Lüneburger Amnesty International Gruppe in Empfang. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Heute vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, hat die UN die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde des Menschen – das sind wichtige Ziele dieser Erklärung. „An vielen Orten auf der Welt werden die Menschenrechte bis heute nicht eingehalten“, betonen Heidrun Kortz-Schütt und Andreas Neubert von der Lüneburger Amnesty International Gruppe.

Auch in Europa gebe es derzeit Stimmen von Bürgern und Politikern, die nicht allen Menschen die gleichen Rechte einräumen wollten. Umso wichtiger sei es, dass sich jeder Einzelne stark mache für die Einhaltung dieser Grundrechte. Am Tag der Menschenrechte besuchten die Vertreter von Amnesty International deshalb das Lüneburger Rathaus und überbrachten an Bürgermeister Eduard Kolle und Stefanie Kibscholl, Leiterin des Oberbürgermeisterbüros ihre Wünsche. „Wir möchten, dass Sie im Rathaus Botschafter für die Menschenrechte sind und dass Sie mithelfen, die Ideen der Charta spürbar und erlebbar zu machen.“

Das Poster mit den 30 Artikeln der Menschenrechtserklärung hat vorerst seinen Platz in der Ratsbücherei gefunden. Foto: Hansestadt LüneburgDazu übergaben die Vertreter von Amnesty International ein Exemplar der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für jedes Mitglieder des Lüneburger Rates sowie ein Poster mit den 30 Artikeln der Menschenrechtserklärung.

Andreas Neubert betonte: „Hier im Rathaus sind die Menschenrechte bereits Grundlage Ihres Handelns – sei es im sozialen Bereich oder bei der Integration von Flüchtlingen.“ Dennoch sei es wichtig, andere immer wieder zu motivieren, sich für die Menschenrechte einzusetzen und dafür, dass diese Rechte nicht beschnitten werden. „Wir wünschen uns außerdem, dass in künftigen Neubaugebieten in Lüneburg eine Straße oder ein Platz nach den Menschenrechten benannt wird“, ergänzte  Heidrun Kortz-Schütt. Eine Idee, die bei Bürgermeister Kolle auf Interesse stieß.  „Da sollten wir in jedem Fall drüber diskutieren.“ Kolle zeigte sich außerdem beeindruckt von dem Engagement der Menschenrechtler und versicherte, dass man auch im Rathaus alles dafür tun werde, um diese Bemühungen zu unterstützen.