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Willy-Brandt-Straße voll gesperrt

Die Willy-Brandt-Straße (zwischen Ebert-Brücke und Wandrahmstraße) ist seit dem 20. Februar und noch bis voraussichtlich Mitte Oktober voll gesperrt. Die Umleitung für Autos ist orange markiert. Grafik: Hansestadt LüneburgDer Rund 30.000 Autos rollen täglich über die Willy-Brandt-Straße als ein Teil des Lüneburger Stadtrings. Und vermutlich ist nur den wenigsten Fahrerinnen und Fahrern währenddessen überhaupt bewusst, dass sie dort über ein Brückenbauwerk fahren, nämlich die Wandrahmbrücke. Inzwischen ist die vor 60 Jahren errichtete Querung über die Ilmenau dringend sanierungsbedürftig, schon seit dem vergangenen Frühjahr gilt eine Tonnen-Beschränkung für Lkw. Seit dem 20. Februar 2016 ist die Brücke komplett gesperrt, sie wird nach und nach abgetragen und neu aufgebaut – Autofahrer, aber auch Fahrradfahrer und Fußgänger müssen auf andere Strecken ausweichen! Auch Busse sind betroffen, vor allem die Überlandlinien. Die Bauzeit für das mit 3,5 Mio. Euro veranschlagte Projekt dauert bis zum Advent.
 
Wer irgend kann, sollte den ganzen Bereich großräumig umfahren und dafür am besten die Ostumgehung nutzen! Die anderen empfohlenen Umleitungen für Auto- und Radfahrer finden Sie zum Download in der rechten Spalte unter "Dokumente".
 
Wer gar nicht umhin kann, näher an die Baustelle heranzufahren, sollte Folgendes wissen: Wer aus südlicher Richtung kommt (z.B. Melbeck, Uelzen, Universität), kann an der Kreuzung Stresemannstraße / Friedrich-Ebert-Brücke auch nur noch in diese beiden Straßen abbiegen, geradeaus folgt die Sperrung. Wer aus nördlicher Richtung über die Schießgrabenstraße heranfährt (z.B. Adendorf, Filmpalast), kommt spätestens beim Museum nicht mehr geradeaus weiter. Beschilderungen weisen auf die Vollsperrung hin – die empfohlene Ausweichstrecke führt über die Dahlenburger Landstraße, die Theodor-Heuss-Straße, die Konrad-Adenauer-Straße und Friedrich-Ebert-Brücke bzw. in umgekehrter Richtung. Um den Verkehrsfluss auf dieser Strecke weitgehend zu erleichtern, werden die Ampelschaltungen entsprechend angepasst. Mit Staus ist dennoch zu rechnen.
 
Die wichtigsten Hinweise auf einen Blick:

  • Wer kann, umfährt den gesamten Bereich am besten großräumig über die Ostumgehung.
  • Wer näher an den Bereich heranfahren muss, hat das beste Durchkommen über die Strecke Friedrich-Ebert-Brücke, Theodor-Heuss-Allee, Konrad-Adenauer-Straße und Dahlenburger Landstraße bzw. umgekehrt. Dort werden die Ampelschaltungen entsprechend angepasst.
  • Autofahrer, die zum Bahnhof wollen, gleich aus welcher Richtung, fahren am besten über die Dahlenburger Landstraße.
  • Auch Berufsschüler sollten die Berufsschule über die Dahlenburger Landstraße anfahren.
  • Ob Museum, Schröders Garten, Kleingärten oder DRLG – alle Einrichtungen bleiben auch weiterhin erreichbar.
  • Auch Radfahrer müssen Umleitungen nutzen, dabei helfen die neuen Wege-Verbindungen am Lösegraben-Wehr und über die neue Brücke zwischen Ilmenaugarten und Friedrich-Ebert-Brücke sowie am Wasserturm. Die offizielle Umleitungsroute für Radfahrer führt über die Altenbrückertorstraße zur Haagestraße, Roten Straße, Barckhausenstraße und ganz hinten über die Querung zum Amselweg.
  • Die Uni-Buslinie 5001 fährt über Am Sande, Feldstraße, Rote Bleiche, es kommt zu geringfügigen zeitlichen Verzögerungen, aber ohne Fahrplanänderung.  Auch auf den übrigen Stadtbus-Linien kann es aufgrund stockenden Verkehrs zu Verspätungen kommen, bis sich alles eingespielt hat.
  • Vor allem bei den Überlandlinien sind einige Änderungen zu erwarten, die von der Busgesellschaft KVG bei Bedarf  noch gesondert kommuniziert werden. Hier gilt besonders: Buskunden sollten auf die Aushänge an ihren Haltestellen achten.
  • Buskunden können sich auch auf www.kvg-bus.de informieren oder bei Unsicherheiten direkt nachfragen in der Zentrale in Lüneburg unter Telefon 04131 88-070.

 
Die wichtigsten Daten zum Bau:

  • Bis Ostern: Einrichten der Baustelle und Abriss der alten Brücke
  • Bis etwa Anfang Juni: Betonarbeiten für Fundamente und Widerlager, parallel werden die Stahlträger für die Brücke angefertigt und vor Ort vormontiert.
  • Bis etwa August: Oberbau, das heißt Einbau der Stahlträger und der Fertigteile aus Stahlbeton.
  • Bis zum Abschluss der Arbeiten (voraussichtlich Mitte Oktober) sind viele kleine, aber zeitaufwändige Arbeiten nötig, wie Abdichtung, Aufbau des Geländers, Anschluss der Versorgungsleiten etc.
  • Gesamtkosten: rund 3,5 Mio. Euro, davon 60 Prozent als Zuschuss vom Land Niedersachsen.

Neubau der Wandrahmbrücke

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Bürgertelefon +49 4131 309 - 3100

Hansestadt Lüneburg

Straßen- und Ingenieurbau Jörg-Dieter Silex +49 4131 309-3462 E-Mail senden

Hansestadt Lüneburg

Bereichsleiter Ordnung Joachim Bodendieck +49 4131 309-3276 E-Mail senden

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