Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Friedrich-Ebert-Brücke für Lkw mit mehr als 12 Tonnen gesperrt (19.02.2019)

(sp) Lüneburg. Wegen kurzfristig anstehender Instandsetzungsarbeiten muss die Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Pirolweg und Deutsch-Evern-Weg ab morgen (20. Februar 2019) für voraussichtlich sechs bis acht Wochen für Fahrzeuge mit mehr als 12 Tonnen Gewicht gesperrt werden. Soweit möglich, lautet die Empfehlung großräumiger über die Ostumgehung auszuweichen, Umleitungen führen auch über die Dahlenburger Landstraße und die Theodor-Heuss-Straße. Der Pirolweg bleibt für schwerere Fahrzeuge aus Richtung Willy-Brandt-Straße / Stresemannstraße befahrbar, ebenso wie die Brücke in das neue Baugebiet Ilmenaugarten. Ein Ausweichen über Wilschenbruch ist für den Schwerverkehr nicht erlaubt, zumal die Amselbrücke ebenfalle eine Gewichtsbeschränkung für 12 Tonnen hat. Entsprechende Schilder werden sobald wie möglich morgen aufgestellt.

Eigentlich sollte ab heute kleinere Schäden an der Unterseite der Friedrich-Ebert-Brücke behoben werden. Beim Öffnen der betroffenen Stelle wurde aber klar, dass die Schäden auf einer Länge von etwa 5 Metern doch tiefer gehen, die Stahlblechrohre im Beton freiliegen. Nun wird die Brücke vorsorglich für Fahrzeuge über 12 Tonnen gesperrt.  Foto: Hansestadt Lüneburg / Silex 19. Dezember 2019

Eigentlich sollte es eine Routine-Instandsetzung sein, die dieser Tage an einer Stelle an der Unterseite der Friedrich-Ebert-Brücke erfolgen sollte. Es ging um Schäden, die bei der Brückenhauptprüfung, Ende 2018, festgestellt worden waren. Die Schadstellen sollten heute (19. Februar) saniert werden, doch beim Öffnen des Bereichs wurde deutlich, dass der Schaden bereits etwas tiefer geht. Auf einem etwa 5 Meter langen Stück ist das Innenleben des Stahlbetons zu sehen, Feuchtigkeit kann eindringen, was auf die Dauer zu Korrosion und abnehmender Spannung führen kann. „Das ist im Moment nicht dramatisch, muss aber gemacht werden. Vorsorglich wollen wir schwere Fahrzeuge umleiten“, sagt der städtische Brückenbau-Ingenieur Jörg Silex.

Wie geht es weiter? Ein Prüfstatiker muss Nachberechnungen vornehmen und ein Instandsetzungskonzept erarbeiten, erst dann steht fest, wie die Sanierungsarbeiten genau aussehen. Im Moment kalkuliert die Hansestadt sechs bis acht Wochen Sperrzeit ein, wobei das auch vom Wetter abhängt, sowie Baukosten bis 50.000 Euro. Geprüft wird im nächsten Schritt auch, ob der Schaden eventuell auf eine nicht sachgerechte Betoninstandsetzung zurückzuführen ist. Die betroffene Stelle war als erster Abschnitt der Friedrich-Ebert-Brücke im Jahr 2005 saniert worden.