Stadtteile

Ortschaft Rettmer

 

{FOTO Rettmer}

Aktuelle Termine in Rettmer

7. Dezember 2018, 18 bis 18:30 Uhr: Adventssingen draußen vor dem Bonhoeffer-Haus
16. Januar 2019, 19 Uhr: Neujahrsempfang im Bonhoeffer-Haus

 

Am südwestlichen Rand der Hansestadt Lüneburg, zwischen den benachbarten Stadtteilen Häcklingen und Oedeme, liegt die Ortschaft Rettmer. Lange Zeit selbstständig, wurde Rettmer 1974 eingemeindet und besitzt seitdem besondere Rechte. Das vormalige Klostergut Rettmer wurde 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Ausgesiedelte Bauern aus dem Kreis Celle trugen im 19. Jahrhundert maßgeblich zum Wachstum Rettmers bei. Durch den Bau eines Truppenübungsplatzes mussten sie ihre Heimat verlassen. Viele ließen sich in Rettmer nieder, denn hier wurde den Bauern kostengünstig Land angeboten. Das kleine Bauerndorf wurde lebhafter und lebendiger – heute sind allerdings nur noch zwei Bauernhöfe in Betrieb. Wachstumsmotor des Stadtteils ist nun das Neubaugebiet „Pilgerpfad Süd“. Die Ortschaft erstreckt sich über eine Fläche von 5709 Hektar.

„Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils schätzen vor allem die ländliche Idylle. Wer möchte, kann Kartoffeln und Eier direkt beim Bauern in der Nachbarschaft kaufen. Gleichzeitig ist die Lüneburger Innenstadt nicht weit weg und auch per Fahrrad und mit dem Bus problemlos zu erreichen“, sagt Carmen Maria Bendorf, seit 2011 Rettmers Ortsvorsteherin und selbst langjährige Bewohnerin des Stadtteils.

Das Bild Rettmers wird besonders durch das aktive Vereinsleben und gemeinsame Aktionen und Feste geprägt. Genau wie der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) engagiert sich unter anderem sowohl eine aktive Orts-, als auch eine aktive Kinder- und Jugendfeuerwehr für das Gemeinwohl. Interessierte können das alte Feuerwehrhaus für Veranstaltungen und Geburtstage mieten. Darin finden rund 40 Personen Platz. Helfende Hände sind zum Beispiel auch bei den Landfrauen jederzeit herzlich willkommen. Im Oktober ziehen jedes Jahr viele Kinder mit selbst gebastelten Laternen durch die Straßen des Stadtteils. Den Neujahrsempfang für Alteingesessene und Neubürger, den Rettmer und das benachbarte Häcklingen gemeinsam ausrichten, markieren sich alle, die schon einmal dabei waren, rot im Kalender. Ein großes Osterfeuer, das Aufstellen von Maibäumen, verschiedene Sommerfeste und das Erntedankfest komplettieren das festliche Jahresprogramm. Darüber hinaus gehören auch gemeinsame Müllsammel-Aktionen zum Leben im Stadtteil.

Das Bonhoeffer-Haus, Am Wischfeld 14, seit 2006 gemeinsames Stadtteil- und Gemeindehaus für Rettmer und Häcklingen, ist eine Begegnungsstätte und ein Beratungszentrum für Jung und Alt.

Diverse Einkaufsmöglichkeiten für den alltäglichen Bedarf bietet darüber hinaus das Garberscenter: Neben Discounter, Supermarkt, Landhandel und Drogerie gibt es dort unter anderem Banken, eine Apotheke, eine Chirurgische Arztpraxis und einen Baumarkt. Wer zwischendurch ein wenig Stadtluft schnuppern möchte, erreicht die Lüneburger Innenstadt mit dem Bus im 20-Minuten-Takt.