Hansestadt Lüneburg fördert erneuerbare Energien

Die Hansestadt Lüneburg hat im Jahr 2005 das „Förderprogramm erneuerbarer Energien“ ins Leben gerufen. Der Fonds fördert den Bau von Solarthermie-, Photovoltaik- und Erdwärme-Anlagen. Das Besondere an dem Programm: Hier sind nicht die Hausbauer oder -besitzer die Antragsteller für Fördergelder, sondern die Handwerksbetriebe. Durch diese Art der Mittelvergabe soll das Handwerk für das Thema „Erneuerbare Energien“ sensibilisiert und dazu animiert werden, den Bau solcher Anlagen in das eigene Angebot mit aufzunehmen. 

 

Hier gibt es noch Fördergeld

So genannte gebietsbezogene Förderfonds gibt es am Brockwinkler Weg, An der Buntenburg, am Alten Bauhof, Im Kamp, Oedeme-Süd und im Pilgerpfad-Süd. Neu dabei ist auch das Baugebiet Auekamp.

Im Baugebiet Brockwinkler Weg (Jean-Leppien-Straße, Niklas-Luhmann-Straße, Charlotte-Huhn-Straße) hat die Hansestadt beispielsweise bereits 30 Anlagen (18 Solarthermieanlagen, 3 Photovoltaikanlagen und 9 Geothermieanlagen) mit insgesamt 33.000 Euro gefördert. Weitere können folgen.

Solarthermie-, Photovoltaik- und Geothermieanlagen werden auch weiterhin in diesen Gebieten gefördert:

  • An der Buntenburg (Buntenburg, bereits 2 Solarthermie- und 3 Photovoltaikanlagen)
  • Am Alten Bauhof
  • Im Kamp
  • Oedeme-Süd (Gerberstraße, Töpferstraße, Böttcherstraße; bereits 5 Solarthermie-, 6 Photovoltaik- und 2 Geothermieanlagen)
  • Pilgerpfad-Süd (Achterbruch, Am Holzfeld, Else-Wex-Weg, Margarete-Endemann-Weg, Schlehenweg, Schnuckenweg, Veilchenring, Zum Lackfeld; bereits 9 Solarthermie-, 13 Photovoltaik- und 6 Geothermieanlagen)
  • Auekamp (Am Wilschenbruch)

Im Hanseviertel (Hansestraße, Hinrik-Lange-Weg, Jens-Schreiber-Straße) gibt es 21 geförderte Anlagen (8 Solarthermieanlage, 10 Photovoltaikanlagen und 3 Geothermieanlage) mit einer Gesamtfördersumme von 37.500 Euro. Hier ist die Förderung allerdings ausgelaufen.

 

375.000 Euro Fördergeld

Der Förderfonds ist ein voller Erfolg. Bis 2012 hat die Hansestadt 375.000 Euro an Fördergeldern bereit gestellt. Dadurch ist der Bau von insgesamt 338 technischen Anlagen (203 Solarthermie-, 122 Photovoltaik- und 13 Geothermieanlagen) unterstützt worden.

Für die Solarförderung hat die Stadt dabei insgesamt 358.119 Euro der 375.000 Euro Fördergeld ausgeschüttet.

 

Die Erfolgszahlen:

 

Energieeinsparung (Stand: Oktober 2011)
Anlage installierte Leistung produzierte kWh
pro Jahr
CO2-Einsparung in
Tonnen pro Jahr
Photovoltaik 657 kWp = Strom für 194
Drei-Personen-Haushalte pro Jahr
584.730 396
Solarthermie 2017 m² Kollektorfläche = 50 bis 65% des Warmwasserbedarfs für
432 Drei-Personen-Haushalte pro Jahr
907.650 240
Geothermie  180 kW 351.000 22,5