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Förderprogramme

Förderung für Klimaquartiere

Zwei Häuser in Lüneburg, aufgenommen mit einer Wärmebildkamera. Fotos: Dr. Karina Hellmann/Hansestadt LüneburgStehen bei Ihnen demnächst Modernisierungsarbeiten an? Haben Sie genug von zugigen Fenstern und kalten Ecken in Ihrem Haus? Dann investieren Sie in die energetische Sanierung Ihres Eigenheims, minimieren Sie Ihren Energieverbrauch und schaffen Sie sich ein angenehmes Wohnklima.

Energetisches Sanieren rechnet sich gleich doppelt: Sie steigern den Wert Ihres Hauses und machen sich unabhängiger von den künftigen Preisentwicklungen für fossile Rohstoffe.

 

Energetische Sanierung – Was heißt das überhaupt?
Es werden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, die dazu beitragen, dass der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Lüftung in einem Gebäude minimiert wird:

  • Herstellung einer gut gedämmten und dichten Gebäudehülle, die die Heizwärme im Haus hält und im Sommer zu angenehmen Raumtemperaturen beiträgt
  • Einbau einer effizienten, modernen und gut geregelten Heizung mit einem möglichst großen Anteil an erneuerbaren Energien

 

Sanierungskonzept
Bei einer energetischen Sanierung sollte das Gebäude immer als Ganzes betrachtet werden, um Bauschäden zu vermeiden und um zu erkennen, welche Kombination von Maßnahmen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet. Deshalb ist es sinnvoll, ein umfassendes Sanierungskonzept erstellen zu lassen. Wir bieten Ihnen einen ersten Einstieg in die Thematik und helfen Ihnen bei der Suche nach qualifizierter Beratung und informieren über Fördermöglichkeiten (Kontakt in der rechten Spalte).
 


Einsparpotentiale bei Wohngebäuden
Der Sanierungskonfigurator des BMWi. Screenshot: Hansestadt LüneburgMit dem Sanierungskonfigurator des BMWi können Sie grob abschätzen, welche Sanierungsmaßnahmen an einem Wohngebäude zu welcher Energieeinsparung führen, welche Kosten damit verbunden sind und welche staatlichen Förderprogramme finanzielle Unterstützung bieten.
Das Angebot ersetzt nicht die Begutachtung ihres Objekts durch einen fachkundigen Energieberater.

 

 

 

 

Energie-Checks der Verbraucherzentrale
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale geht mit den Energie-Checks vor Ort auf Ihre konkrete Situation ein und gibt passende Empfehlungen - und das anbieterunabhängig:

  • Basis-Check (für Mieter und Eigentümer): Prüfung von Strom- und Wärmeverbrauch, Elektrogeräteausstattung sowie Einsparmöglichkeiten durch geringinvestive Maßnahmen, Ergebnisbericht; Dauer: etwa eine Stunde
  • Gebäude-Check (für Hauseigentümer): Prüfung von Strom- und Wärmeverbrauch, Elektrogeräteausstattung, Beurteilung der Gebäudehülle, Heizungsanlage und Nutzbarkeit für erneuerbare Energien, Ergebnisbericht; Dauer: etwa zwei Stunden
  • Heiz-Check (für Eigentümer) Analyse des Heizsystems: Alter und Dimensionierung, Systemtemperaturen, Dämmung von Rohren und Armaturen, Verlauf der Raumtemperatur, Vorjahresverbrauch, Komponenten wie Kessel, Speicher und Pumpen, Ergebnisbericht; Dauer: etwa zwei Stunden mit Folgetermin
  • Solarwärme-Check (für Besitzer einer solarthermischen Anlage): Überprüfung der optimalen Einstellung und Effizienz der solarthermischen Anlage; zwei Termine vor Ort, innerhalb von maximal einer Woche (je nach Wetter), Ergebnisbericht; Dauer: etwa zwei Stunden

Die Beratungsangebote werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Durch die Förderung kann der Basis-Check im Wert von 170 Euro kostenlos angeboten werden.

Bei allen anderen Energie-Checks fällt ein Eigenanteil von 30 Euro an. Auch hier ist der Beratungswert deutlich höher (z.B. Solarwärme-Check 420 Euro).

 

Förderprogramme
Die Hansestadt Lüneburg fördert die energetische Sanierung von privatem Wohneigentum im gesamten Stadtgebiet. Mit der städtischen Förderung werden insbesondere auch Wohnungseigentümer bei geringinvestiven Einzelmaßnahmen unterstützt.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung, Maßnahmenpakete oder die Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus. Die Planung und professionelle Baubegleitung des Vorhabens sind ebenfalls förderfähig. Bei den meisten Förderprogrammen können Sie zwischen Zuschuss oder Kredit wählen.

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert den Umstieg auf Heizen mit Erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpe mit attraktiven Investitionszuschüssen. Bei der bezuschussten Vor-Ort-Energieberatung wird Ihr Gebäude im Detail betrachtet und ein Sanierungsfahrplan erstellt.
 
Das Land Niedersachsen gewährt Darlehen für die energetische Modernisierung von Wohneigentum. Haushalte unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen und Haushalte älterer Menschen können ebenfalls eine Förderung von der NBank erhalten.

Energieberater, die für die vom Bund geförderte Beratung und Baubegleitung qualifiziert sind, finden Sie in der Datenbank "Energieeffizienz-Experten".


Klimaschutzleitstelle der Stadt und des Landkreises Lüneburg
Wie kann ich als Verbraucher meine persönliche Energiewende starten? Die Klimaschutzleitstelle zeigt Ihnen im Rahmen der Kampagne "Klimaschutz daheim“ welche Möglichkeiten Sie im Haushalt und im Eigenheim haben.


Integriertes Energetisches Quartierskonzept
Die Beratungsangebote und Empfehlungen basieren auf den Integrierten Energetischen Quartierskonzepten für die Stadtteile Kreideberg und Kaltenmoor (siehe "Dokumente" in der rechten Spalte), die im Auftrag der Hansestadt Lüneburg erstellt wurden. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger in einem Quartier dabei zu unterstützen, klimaschonend zu wohnen und dabei vollen Komfort zu genießen.

Die Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Energetische Sanierung in den Quartieren Kreideberg und Kaltenmoor Dr. Karina Hellmann +49 4131 309-3418 E-Mail senden

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