Brachflächenkataster

Welche Grundstücke sind noch unbebaut?

Das Brachflächenkataster zeigt, welche Flächen in der Hansestadt unbebaut sind. Ein Plan in höherer Auflösung befindet sich unter Dokumente in der rechten Spalte. Grafik: Hansestadt Lüneburg„Mit Grund und Boden soll sparsam umgegangen werden“ (§ 1a Abs. 2, Satz 1 BauGB).

Dieser Grundsatz des Baugesetzbuches wird als Bodenschutzklausel bezeichnet und soll eine weitere Flächeninanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen oder Wald für Zwecke der Siedlungsentwicklung verringern und vermeiden. Dies bedeutet, dass „die städtebauliche Entwicklung vorrangig durch Maßnahmen der Innentwicklung erfolgen“ soll (§1Abs. 5 Satz 3 BauGB). Um dies zu erreichen, sollen die Gemeinden die Möglichkeiten zur Wiedernutzbarmachung von Flächen und Nachverdichtung nutzen.

Die Hansestadt Lüneburg hat ein Brach- und Freiflächenkataster erarbeitet, um darzustellen, welche Grundstücke innerhalb des bebauten Bereichs unbebaut sind oder durch Aufgabe von Nutzungen für eine Neu- oder Wiedernutzung näher zu betrachten sind. Die Darstellung im Plan gibt keine Auskunft zum bestehenden Bau- und Planungsrecht sowie über die eigentumsrechtliche Verfügbarkeit der Grundstücke.

Das Brach- und Freiflächenkataster dient somit der Identifizierung von Grundstücken, die für die Innenentwicklung geeignet sind und gleichzeitig geht aus Ihm hervor, dass auch weiterhin Außenbereichsflächen zu entwickeln sind. Die tatsächlich verfügbaren Innentwicklungspotentiale sind in Lüneburg begrenzt und insbesondere für Wohnbauland kaum noch vorhanden.

Die Karte kann aus personellen und finanziellen Gründen nicht täglich aktualisiert werden und stellt daher den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung dar (siehe Datum auf dem Plan unter "Dokumente").

Sollten Grundstücke, die im Plan als unbebaut dargestellt sind, tatsächlich bereits bebaut worden sein oder unbebaute Grundstücke in der Darstellung fehlen, ist der Bereich Stadtplanung für eine Mitteilung per E-Mail dankbar.