Klimaschutz in Kommunen

Klimaschutz in Kommunen

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Kommunen haben vielfältige Möglichkeiten, Energie einzusparen sowie die erneuerbaren Energien zu fördern und damit CO2-Emissionen zu vermeiden. In 2014 wurde das Engagement des Landkreises durch die Auszeichnung als 100%-Erneuerbare-Energie-Region (100ee-Region) anerkannt

Kommunen des Landkreises sind Mitglied im Klimabündnis oder sind bereits durch Klimaschutzprojekte und –konzepte auf einem guten Weg.

Der Gewinn für die Kommunen: Energiekosten werden eingespart, CO2-Emissionen vermindert und die regionale Wertschöpfung ausgebaut. Den Kommunen stehen dazu unterschiedliche Handlungsansätze zur Verfügung, die auf den folgenden Seiten erläutert werden.

Von Anderen lernen

Die Klimaschutzleitstelle kann die Kommunen bei der Aufstellung von Konzepten, der Fördermittelakquise und der Durchführung von konkreten Projekten unterstützen. Aufgabe der Klimaschutzleitstelle ist es auch, den kommunalen Austausch über erfolgreiche Projekte und Ansätze zu fördern. Einige kommunale Projekt finden sie im Energieportal dargestellt.

Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen

Titelbild des Praxisleitfadens
Der Praxisleitfaden des Difu stellt kommunale Handlungsfelder des Klimaschutzes vor. Als Praxisbeispiel für die Organisation in der Verwaltung ist auch die Klimaschutzleitstelle aufgeführt.

Förderprogramme der Kommunen

Die Hansestadt Lüneburg und weitere Kommunen im Landkreis Lüneburg bieten Förderprogramme zur Solarenergieerzeugung an.

Nationale Klimaschutzinitiative

Klimaschutz in eigenen Liegenschaften der Hansestadt Lüneburg

Die Hansestadt Lüneburg lässt ab Mai 2015 bis Anfang 2016 von der Firma infas enermetric ein Klimaschutz-Teilkonzept für 71 städtische Gebäude erstellen. Dabei werden die ausgewählten Liegenschaften systematisch auf Energie- und CO2-Einsparpotentiale hin untersucht. Das Teilkonzept beinhaltet als Ergebnis konkrete, auf Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit geprüfte Methoden und Ansätze, um dieses Potential zu heben.

LED-Förderprogramm

Umrüstung auf LED-Beleuchtung in Sporthallen und Parkhäusern mit Fördermitteln aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ des Bundesministeriums für Umweltschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Herderschule: Stromfreie Warmwasserbereitung und Heizungserneuerung

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Zwei weitere Maßnahmen werden an der Herderschule umgesetzt.

Integriertes energetisches Quartierskonzept Reppenstedt

Wappen Reppenstedt

Die Gemeinde Reppenstedt hat 2012/2013 ein integriertes energetisches Quartierskonzept für den Bereich Reppenstedt Mitte erstellen lassen. Ein Sanierungsmanager kümmert sich nun um die Umsetzung.   

Integriertes Klimaschutzkonzept der Samtgemeinde Bardowick

Wappen Bardowick

In der Samtgemeinde Bardowick wurde 2012/2013 ein integriertes Klimaschutzkonzept mit den Schwerpunkten a) Wind- und Solarenergie, Bürgerbeteiligung und Energiegenossenschaften, b) Energieeffizienz und c) Bioenergie und Nahwärmenutzung erstellt.   

Integrierte energetische Quartierskonzepte der Hansestadt Lüneburg

Wappen Hansestadt Lüneburg

Für die Quartiere "Kaltenmoor" und "Kreideberg" ließ die Hansestadt Lüneburg integrierte energetische Konzepte erstellen.   

Ansprechpartner

Hansestadt und Landkreis Lüneburg

Klimaschutzleitstelle Philip Gallmeister +49 4131 26-1518 E-Mail senden