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Nationale Klimaschutzinitiative

Klimaschutz in eigenen Liegenschaften der Hansestadt Lüneburg

Die Hansestadt Lüneburg lässt ab Mai 2015 bis Anfang 2016 von der Firma infas enermetric ein Klimaschutz-Teilkonzept für 71 städtische Gebäude erstellen. Dabei werden die ausgewählten Liegenschaften systematisch auf Energie- und CO2-Einsparpotentiale hin untersucht. Das Teilkonzept beinhaltet als Ergebnis konkrete, auf Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit geprüfte Methoden und Ansätze, um dieses Potential zu heben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen dabei aber nicht nur auf Sanierungen und eine Modernisierung der technischen Anlagen ab: Auch nicht-investive Optimierungsmöglichkeiten zur effizienteren Nutzung von Energie werden ermittelt.

Klimaschutz-Teilkonzepte sind Bestandteil der Förderprogramme der Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für  Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Initiative besteht seit 2008 zu dem Zweck, gemeinsam mit lokalen Akteuren zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele beizutragen: bis zum Jahr 2020 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um mindestens 40% gesenkt werden, bis zum Jahr 2050 sogar um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Jahr 1990.

Das Klimaschutz-Teilkonzept der Hansestadt Lüneburg wird von der infas enermetric Consulting GmbH aus Greven erstellt, deren Bewerbung um das Projekt in einer öffentlichen Ausschreibung zum Erfolg führte. infas enermetric ist ein interdisziplinäres Team aus u.a. TGA-Ingenieuren, Ver- und Entsorgungstechnikern, Anlagentechnikern, Bauingenieuren, Wirtschaftsingenieuren, Stadtplanern, Architekten, Geografen und Kommunikationswissenschaftlern mit fundierter Erfahrung in der Erstellung von Klimaschutz- und Klimaschutzteilkonzepten und hat mittlerweile im Rahmen verschiedener Projekte mehr als 300 Kommunen in Deutschland betreut.

Zielsetzung des Projektes in der Hansestadt Lüneburg ist es, den Energie- und Ressourcenverbrauch und damit auch die Treibhausgas-Emissionen des eigenen Gebäudebestandes nachhaltig zu verringern. Durch eine systematische Untersuchung der Gebäudehüllen und -ausstattungen sowie durch die Auswertung der  Verbräuche werden Möglichkeiten zur Reduktion von Energieverbrauch und -kosten erkannt. Die gesammelten Daten werden ausgewertet und archiviert und dienen als Grundlage für den Sanierungsfahrplan der kommenden Jahre.

Die Teilnahme der Hansestadt Lüneburg an dem Förderprogramm ist eine Investition in eine langfristige Senkung der städtischen Energiekosten und leistet einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz.

Förderkennzeichen: 03K00538

 

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Gebäudewirtschaft Alja Rieckhof +49 4131 309-3544 E-Mail senden