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Klimaschutz in Schulen

Starterpaket für Energiesparmodelle

Förderung des Bundesumweltministeriums erleichtert den Einstieg
Starterpaket für die Einführung von Energiesparmodellen an Bildungs- und Betreuungseinrichtungen der Hansestadt Lüneburg


Neben dem Betreuungsangebot des SCHUBZ wurde den Einrichtungen ein kleines Budget zur Verfügung gestellt, um Anschaffungen für die Projekte tätigen oder eine Exkursion unternehmen zu können. Möglich gemacht hat dies eine Förderung des Bundesumweltministeriums. Die eher abstrakten Begriffe „Energie“ und „Klima“ können den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen deshalb auch ganz praktisch erleb- und begreifbar gemacht werden, z.B. durch Experimentierstationen, Solarspielzeug und Messgeräte.

Wofür die Einrichtungen das Budget aufwenden, spiegelt die ganze Bandbreite des Themas „Klimaschutz“: Vom CO2-bindenden Schul- und Kitagarten mit Solarbrunnen über Fahrradzubehör zur Unterstützung der klimaneutralen Mobilität bis hin zur Exkursion in das Klimahaus Bremerhaven wurden die Gelder bisher eingesetzt.

Als wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz haben zudem viele Einrichtungen Wandthermometer für ihre Klassen- und Gruppenräume angeschafft, um sicherzustellen, dass die Richttemperatur nicht wesentlich über- oder unterschritten wird – diese liegt bei 20°C. Teilweise stellte sich dabei heraus, dass die Temperatur in den Klassen gar nicht individuell an den Heizkörpern regulierbar ist. Das liegt daran, dass man früher eher den Ansatz verfolgte, die Temperatur zentral aus den Technikzentralen heraus zu steuern. Heute weiß man, dass eine bedarfsgerechte und individuelle Regelung der Raumtemperatur zwar mehr Verantwortung vom Nutzer verlangt, letztlich aber am effizientesten ist. Dabei sollten jedoch ein paar Grundsätze beachtet werden, die auch zuhause Energie sparen helfen:

  • „Stoßlüftung statt Kippfenster!“: Im Winter die Fenster nicht auf Kipp stehen lassen, sondern besser ein paar Mal am Tag mit weit geöffneten Fenstern stoßlüften und dabei die Heizung ausstellen.
  • „Tür zu!“: Türen sollten geschlossen bleiben, wenn man heizt – so wird vermieden, dass unnötig Wärme verloren geht oder dass es zieht. Zugluft vermittelt ein Kältegefühl, auch wenn die Luft eigentlich behaglich warm ist.
  • „Dreh ab!“: Oft ist es auch bei einem oder zwei Grad weniger noch gemütlich warm. Flure, Küchen und wenig genutzte Räume brauchen nicht so viel Temperatur, hier können 16° bis 18°C ausreichend sein. Als Faustregel gilt: Pro Grad weniger spart man ca. 6 Prozent Energie – es lohnt sich also, die Temperatur schrittweise bis zur Wohlfühlgrenze zu senken.

Mehr Tipps zum Energiesparen, einen online Energiecheck und ein Energiesparkonto für den Verbrauch gibt es auf den Seiten von C02online.
 
Förderkennzeichen 03K04392, Laufzeit 1. November 2016 bis 30. September 2018

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