Baumschutzsatzung

Baumschutzsatzung

"Die Ulme bei uns im Garten ist vom Ulmensplintkäfer befallen und muss leider gefällt werden. Was muss ich denn nun tun?"

Solche und ähnliche Fragen laufen bei der Hansestadt Lüneburg im Bereich Grünplanung auf. Denn in der Stadt gilt seit Ende 2013 eine Baumschutzsatzung. Die Satzung im genauen Wortlaut ist auf dieser Seite einzusehen, ebenso der Antrag für eine Ausnahme von der Satzung – beide Dokumente finden sich zum Herunterladen in der rechten Spalte.

Wer einen Baum auf seinem Grundstück fällen lassen muss, sollte zunächst in der Satzung nachlesen, ob sein Fall darunter fällt – das hängt zum Beispiel von der Sorte und vom Umfang des Baumes ab. Als nächstes bitte den Antrag herunterladen bzw. ausdrucken, ausfüllen und an den genannten Ansprechpartner senden. Anschließend wird einer der Baum-Experten der AGL (Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH) Kontakt zum Antragsteller aufnehmen, sich den Baum vor Ort ansehen und eine fachliche Beurteilung abgeben. Auf dieser Grundlage entscheidet der Bereich Grünplanung, ob der Baum gefällt werden darf und erteilt ggf. die Genehmigung. Gebühren fallen dafür bisher nicht an.

Hintergrund

Der Rat der Hansestadt Lüneburg hatte im November 2013 mit großer Mehrheit zunächst eine vorläufige bestandssichernde Baumschutzsatzung für das Stadtgebiet verabschiedet, die im Dezember 2014 unbefristet verlängert wurde. Zuvor war der Schutz von Bäumen in Lüneburg durch Festsetzungen von Bäumen in Bebauungsplänen, im Rahmen des Ensembleschutzes vor denkmalgeschützten Bereichen, aus Artenschutzgründen oder aus anderen naturschutzrechtlichen Gründen festgeschrieben – Bäume, die keiner dieser Kategorien zuzuordnen waren, konnten bis dato nahezu uneingeschränkt gefällt werden.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Bereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau Uta Hesebeck +49 4131 309-3476 E-Mail senden

Hansestadt Lüneburg

Bereichsleiter Grünplanung Peter Zurheide +49 4131 309-3496 E-Mail senden