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Silvester und Feuerwerk

Feuerwerksverbot - was zu Silvester in Lüneburg (Stadt) gilt

Auch Silvester wird im Jahr 2021 anders als sonst: Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist untersagt. Landkreis und Hansestadt Lüneburg haben weitere Regeln zum Thema Feuerwerk an Silvester erlassen: Verboten ist auch das Abbrennen von Feuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen, Straßen und Wegen. Welche Flächen dies betrifft, legte der Landkreis Lüneburg in seiner Funktion als Infektionsschutzbehörde in einer neuen Allgemeinverfügung fest.

Das Feuerwerksverbot gilt an folgenden Plätzen / Orten jeweils samt Umgebung und Zuwegung in der Hansestadt Lüneburg (genauere Beschreibungen der Flächen siehe die Allgemeinverfügung der Hansestadt Lüneburg sowie die Allgemeinverfügung des Landkreises Lüneburg):

  • Marktplatz und Marienplatz
  • Am Sande, Glockenhof und St.-Johannis-Kirche
  • EKZ Kaltenmoor
  • Thornerplatz und Schule/ Kirche
  • Stintmarkt, Brücke und Fischmarkt
  • Kalkberg
  • Wiese am Kreidebergsee

Vom 31. Dezember um 21 Uhr bis Neujahr um 7 Uhr ist auch das Mitführen von Feuerwerk in diesen Bereichen nicht erlaubt. Gegenstand dieser Allgemeinverfügung ist ausschließlich die Festlegung der betroffenen Örtlichkeiten. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit wird auf das Verbot, die beschriebenen Plätze zu betreten, verzichtet. Vorsorglich ist auf das am 31. Dezember 2021 geltende Ansammlungsverbot hingewiesen.

Wie auch schon in den Vorjahren gilt zudem zwischen Silvester und Neujahr die Allgemeinverfügung der Hansestadt, die das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, also aller pyrotechnischen Gegenstände der Klasse 2, in der Lüneburger Altstadt und im Naturschutzgebiet Kalkberg untersagt. Grund dafür ist die erhöhte Brandgefahr. Der historische Kern der Lüneburger Innenstadt ist besonders brandgefährdet. Da eine sehr enge Bebauung besteht, kann sich Feuer hier besonders schnell ausbreiten. Darüber hinaus gelte das Feuerwerksverbot am Kalkberg als ausgewiesenes Naturschutzgebiet.

Über die Allgemeinverfügungen hinaus gilt: Nach § 23 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände außerdem in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen gesetzlich bereits untersagt.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Info-Telefon zur Kampfmittelbelastung von Grundstücken Dennis Lauterschlag +49 4131 309-3320 E-Mail senden