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Selbstverständlich Miteinander

Teilhabe für alle Kinder ermöglichen

 

 

 

 

 

 

 

 

Nähere Information zum Projekt, interessante Links und Hinweise finden Sie in der rechten Spalte unter „Dokumente“.

 


 

DIE LAUFZEIT DES PROJEKTS
1.September 2020 bis 30. Juni 2022

DIE ZIELSETZUNG
Vision der Hansestadt Lüneburg und des Kooperationspartners VSE e.V. ist es, Kindern Teilhabe zu ermöglichen: allen Kindern sollen Zugänge zum gemeinsamen Lernen und Spielen offen stehen. Jedes Kind soll die Chance haben, zu einem selbstbewussten, eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen Individuum heranzuwachsen. Die Etablierung eines inklusiven Grundverständnisses in der Ganztagsbildung in Grundschulen und Horten steht dabei im Fokus: kein Kind soll Abwertung, Benachteiligung oder Ausgrenzung aufgrund seiner Identitätsmerkmale wie Herkunft, sozio-ökonomischem Status, Familienkonstellation, Sprache, Behinderung, Hautfarbe u.a. erfahren.
Das Projekt Selbstverständlich Miteinander möchte

  • die modellhafte Entwicklung der Ganztagsbildung im Primarbereich mit einer inklusiven Ausrichtung begleiten,
  • eine inklusive Haltung und diskriminierungskritische Diversitätsbewusstheit der pädagogischen Fachkräfte fördern,
  • inklusive Einrichtungskulturen und -strukturen unterstützen,
  • die Zusammenarbeit der Akteure im Stadtteil und ihr Bewusstsein für den gemeinsamen Bildungsauftrag weiterentwickeln,
  • die Schaffung kommunaler Rahmenbedingungen für gelingende inklusive Bildung und Betreuung befördern


DIE VIER SCHWERPUNKTE DES PROJEKTES
Ein gemeinsames inklusives Bildungsverständnis entwickeln
Ziel ist es, ein gemeinsames inklusives Bildungsverständnis zu entwickeln. Grafik: Hansestadt LüneburgSchulträger, Jugendhilfeträger, freie Träger der JH, Schulen mit allen Mitarbeitenden, Kindern und Familien, Elternvertretungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsebene, Akteurinnen und Akteure in der Stadtteilarbeit und Vereine entwickeln eine gemeinsame Vision, was eine inklusive Ganztagsbildung ausmacht. Das inklusive Bildungsverständnis sowie Impulse, Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Prozessen fließen in die Entwicklung der kommunalen Rahmenkonzeption Ganztag.

Qualifizieren und Austauschen (Netzwerkforen mit fachlichem Input)
Akteurinnen und Akteure der Ganztagsbildung, insbesondere im Bereich des Nachmittags, entwickeln gemeinsame inklusive Werte und qualifizieren sich mit den Schwerpunkten Kultur und Praktiken einer inklusiven Ganztagsbildung weiter. Durch gute Vernetzung können Impulse gesetzt, Erfahrungen weitergegeben und Ressourcen bspw. im Umfeld der Schulen aufgespürt und besser genutzt werden.

Prozesse an Modellschulen begleiten
Der Projektablauf bis Juni 2022. Grafik: Hansestadt LüneburgEs wird ein Rahmen für die Bildung schulinterner „Kooperativer Ganztags-Teams“ (KGTs) geschaffen. Die Bestandsaufnahme, als Basis einer Weiterentwicklung der Qualität unter inklusiven Gesichtspunkten, die Planung, Realisierung und Evaluation einzelner Maßnahmen wird an vier Modellschulen begleitet. Bedarfsgerecht wird fachlicher Input organisiert und ein Rahmen für Vernetzung bereitgestellt. Die beiden städtischen Horte entwickeln ihre Konzeption mit dem Fokus ‚Hort als kooperativer Bestandteil der Ganztagsbildung‘ weiter.

FiSch – Familie in Schule
In einem Multifamiliencoaching werden Familien, deren Kinder im Schulalltag auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, unterstützt. Ziel ist es, dass Kinder wieder erfolgreich in ihren Klassen lernen können.

 

WEITERE INFORMATIONEN
Das Projekt Selbstverständlich Miteinander, hervorgegangen aus dem Projekt Lüneburg_inklusiv, geht 2020 in die dritte Projektlaufzeit.

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.