Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

9. November: Straßensperrungen für würdiges Gedenken an Pogromnacht (07.11.2019)

Die Gedenkstätte für die frühere Lüneburger Synagoge am Schifferwall / Ecke Reichenbachstraße – hier: mit städtischem Kranz bei der Einweihung der Gedenkstätte am 9. November 2018. Auch dieses Jahr am 9. November werden sich dort Lüneburger zum Gedenken versammeln. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Jährlich am 9. November, Jahrestag der Pogromnacht von 1938, erinnern Lüneburger an die millionenfache Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland. Auch in diesem Jahr ist ein Gedenken geplant, „nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle mit besonderer Dringlichkeit“, wie es in der Einladung der Gesellschaft für christliche-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg e.V. heißt. Beginn ist um 17 Uhr mit einem von Jugendlichen mitgestalteten Gottesdienst in St. Nicolai mit den Pastoren Eckard Oldenburg und Renald Morié. Anschließend geht es zu Fuß hinüber zur Synagogen-Gedenkstatte an der Kreuzung Schifferwall / Reichenbachstraße. Start der Gedenkfeierlichkeiten dort ist um 18 Uhr. Auch dort wirken Schülerinnen und Schüler mit. Bürgermeisterin Christel John wird für die Hansestadt Lüneburg einen Kranz niederlegen.

Da mit zahlreichen Teilnehmern zu rechnen ist und um den Feierlichkeiten einen ruhigen, würdigen Rahmen zu ermöglichen, wird der Bereich um die Gedenkstätte für Autos zeitweise großräumig abgesperrt, so wie auch im Vorjahr zur Einweihung der neuen Gedenkstätte.

Folgende Sperrungen gelten am Sonnabend, 9. November 2019, von ca. 17.15 Uhr bis 19 Uhr:

  • Die Straßen Am Schifferwall und Reichenbachstraße werden voll gesperrt.
  • Die Bockelmannstraße ist bis Lise-Meitner-Straße normal befahrbar, danach stadteinwärts in Richtung Am Schifferwall gesperrt. Das Parkhaus am Kino ist weiterhin erreichbar.

Autofahrer werden gebeten, den Bereich während der Veranstaltung möglichst weiträumig zu umfahren. Umleitungen werden ausgeschildert.

Auch Radfahrer werden gebeten während der Gedenkveranstaltung im gesperrten Gebiet abzusteigen und zu schieben und generell besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen.

Polizeikräfte werden auf die Einhaltung der Regeln achten.