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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

AGL stellt erste vollelektrische Kleinkehrmaschine für Lüneburger Innenstadt vor (19.05.2021)

Ihre erste vollelektrische Kleinkehrmaschine hat die Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH jetzt präsentiert. Damit soll bis zu einer Tonne CO² jährlich eingespart werden. Fotos: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Der Buchstabe „E“ hinter der Zahl auf dem Nummernschild macht sofort deutlich: Diese knall-orange Kleinkehrmaschine ist ein Elektro-Fahrzeug. Mit dieser Maschine sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) seit einiger Zeit im Stadtgebiet unterwegs. „Bei den Arbeitsmaschinen ist die Kleinkehrmaschine der Einstieg in die alternativen Treibstoffe“, erklärt AGL-Betriebshofleiter Frank Fugel. Mit Strom betrieben werden bei der AGL bereits einige Dienst-Pkw sowie Pritschenwagen. Insgesamt rund 20 Prozent der AGL-Fahrzeugflotte sind inzwischen emissionsfrei im Stadtgebiet unterwegs.

Bis zu einer Tonne CO2 soll durch die vollelektrische Kleinkehrmaschine jährlich eingespart werden. „Das ist ein wichtiger Bestandteil unserer Umstellungsstrategie im Fahrzeugsegment“, sagt Frank Fugel. Größere Kehrmaschinen sollen in den kommenden Jahren ebenfalls auf alternative Treibstoffe umgestellt werden. Das langfristige Ziel der AGL ist es, bis zum Jahr 2029 weitestgehend emissionsfrei unterwegs zu sein.

Neben der CO2-Reduzierung spielt auch die Lautstärke eine Rolle. Die vollelektrische Kleinkehrmaschine sei etwa zehn Prozent leiser als der Vorgänger, erklärt Frank Fugel. In konkreten Zahlen bedeutet das: Das neue Fahrzeug erreicht einen Schallpegel von knapp über 90 Dezibel, während die mit herkömmlichen Treibstoffen betriebenen Kleinkehrmaschinen bei knapp über 100 Dezibel liegen. Und: „Schon drei Dezibel weniger machen für das menschliche Empfinden einen großen Unterschied“, weiß AGL-Geschäftsführer Lars Strehse zu berichten.

Er weist zudem darauf hin, dass der Strom für die Elektro-Fahrzeugflotte vollständig aus der betriebseigenen Kläranlage gewonnen wird. „Wir haben mit unserem Blockheizkraftwerk, das mit dem bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärgas betrieben wird, im letzten Jahr rund eine Million Kilowattstunden in das Netz einspeisen können. Die Betriebsstätte an der Bockelmannstraße ist schon heute energieautark. Wir können den selbst erzeugten Strom auch gut in der Mobilität einsetzen“, erläutert Lars Strehse und fügt hinzu: „Für unsere Elektrofahrzeuge nutzen wir also zu 100 Prozent klimaneutral hergestellten Strom.“