Ansprechpartner & mehr

Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Auf dem Weg zum klimaneutralen Betrieb: AGL stellt neue Elektro-Hubarbeitsbühne zur Baumpflege vor (18.11.2020)

Lars Strehse (2.v.l.) und Frank Fugel (2.v.r.) stellen mit weiteren AGL-Mitarbeitern die neue E-Hubarbeitsbühne vor. Bei dem Termin informierten sie im Beisein von Oberbürgermeister Ulrich Mädge (l.) und Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit bei der Hansestadt Lüneburg, (r.) über ihre langfristige, umweltschonende Mobilitätsplanung. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Die städtische Tochter AGL (Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH) hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2029 weitestgehend klimaneutral unterwegs zu sein. Dafür stellt das Unternehmen nach und nach seine Fahrzeug- und Geräteflotte auf alternative, emissionsfreie Antriebe um. Gestern (Dienstag, 17. November 2020) präsentierten AGL-Geschäftsführer Lars Strehse und der Bereichsleiter Betriebshof Frank Fugel eine neue, einzigartige Elektro-Hubarbeitsbühne zur Baumpflege.

Gleichzeitig informierten sie im Beisein von Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit bei der Hansestadt Lüneburg, über ihre langfristige, umweltschonende Mobilitätsplanung. Denn die Hansestadt Lüneburg hat ihren Gesellschaften quasi als Fahrplan mit auf den Weg gegeben, klimaneutral zu arbeiten.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm – und die AGL hat sich diesen schon das ein oder andere Mal geschnappt“, lobt Mädge. „Als Gesellschafter freuen wir uns natürlich, dass wir mit der schrittweisen Umstellung Vorreiter im Bereich E-Mobilität sind. Besonders erfreulich ist, dass sich jetzt schon die mittelschweren Fahrzeuge zum Beispiel in der Straßenreinigung rechnen. Ab 2021 werden dann die schweren Fahrzeug- und Arbeitsgeräte oberhalb der 3-Tonnen-Klasse angeschafft – das ist ein großer Schritt, um die klimaschädlichen Abgase zu verringern.“

E-Fahrzeuge anzuschaffen und zu benutzen, ist für die AGL auch von wirtschaftlichem Interesse. Schon jetzt kann das Unternehmen seinen Strom- und Wärmebedarf vollständig aus dem eigenen Betrieb eines Blockheizkraftwerkes decken. Für dieses Kraftwerk wird Klärgas genutzt, das beim Abwasserreinigungsprozess entsteht. „Dadurch gewinnen wir Überschussenergie, die wir für die E-Mobilität nutzen können“, erklärt Strehse. Außerdem können die Fahrzeuge in den eigenen Kfz-Werkstätten gewartet und repariert werden. „Die Kosten liegen pro gefahrenem Kilometer auf dem Niveau eines herkömmlichen Fahrzeugs, eher noch darunter“, so der Geschäftsführer.