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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Bessere Orientierung an Haltestellen: Stadt schafft Schilder für ZOB an und fordert Tempo für die Echtzeitanzeige (05.03.2021)

Frisch geliefert: Sebastian Heilmann zeigt die neuen Schilder, mit denen die Hansestadt in Kürze die Orientierung am Zentralen Omnibusbahnhof gerade auch für Auswärtige erhöhen will. Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Im jüngsten Mobilitätsausschuss des Lüneburger Kreistags (2. März 2021) waren auch Oberbürgermeister Ulrich Mädge und der städtische Mobilitätsreferent Sebastian Heilmann anwesend. Ein Punkt auf der Tagesordnung: der Sachstandsbericht zum Dynamischen Fahrgastinformationssystem (DFI). Doch was Mädge zu diesem Thema hörte, gefiel ihm überhaupt nicht. Demnach soll die Installation der digitalen DFI-Anzeiger an den Lüneburger Haltestellen erst Anfang 2022 abgeschlossen sein. Viel zu spät, findet der Rathauschef, der sich zudem über die immer wieder geäußerte Kritik an der schlechten Beschilderung des Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in den Kreistagsgremien ärgert. Die Hansestadt hat die Sache jetzt einfach in die Hand genommen und auf ihre Kosten ein Info-System mit statischen Übersichtstafeln anfertigen lassen.

„Seit 2016 wird uns vom Kreis versprochen, die Echtzeitanzeige, die an vielen Orten in Deutschland und Europa schon lange Standard ist, umzusetzen. Jetzt werden wir wieder hingehalten“, sagt Mädge. „Es kann doch nicht sein, dass man sich einerseits über das Wirrwarr am ZOB beschwert und man es gleichzeitig nicht hinkriegt, ein digitales Info-System zu installieren. Ich fordere den Landkreis Lüneburg auf, dem Thema endlich die notwendige Priorität einzuräumen und die Kooperation mit den Landkreisen Harburg, Stade und Heidekreis schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen oder es selbst in die Hand zu nehmen.“

Die Echtzeitanzeige macht eventuelle Abweichungen vom Fahrplan sichtbar und gibt Auskunft darüber, wann der gewünschte Bus tatsächlich ankommen wird. Während in der HVV-App für Smartphones diese Anzeige schon längst gang und gäbe ist, warten Fahrgäste, die nicht über diese Möglichkeit verfügen, oftmals vergeblich. Deshalb drängt die Stadt darauf, dass alle Haltestellen in der Innenstadt, am ZOB sowie am Thorner Platz, dem St.-Stephanus-Platz und der Leuphana Universität mit diesem digitalen Info-System ausgestattet werden.

Um kurzfristig zumindest den Fahrgastservice am ZOB zu verbessern, hat die Stadt zusätzliche Schilder angeschafft. Sie sollen spätestens im April an den Haltestellen die Fahrtrichtung Innenstadt aufzeigen und so dafür sorgen, dass Busnutzerinnen und -nutzer sich besser zurechtfinden. Heilmann berichtet: „Die Schilder sind inzwischen eingetroffen. Wir beauftragen nun einen Handwerksbetrieb mit der Montage.“