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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Bezahlbares Wohnen für Studierende: LüWoBau baut an der Nelly-Sachs-Straße 49 (05.05.2021)

Ansicht des geplanten Neubaus von Süden und Westen. Foto: LüWoBauPresseinformation der Lüwobau

Gerade an begehrten Universitätsstandorten wie Lüneburg bietet sich zu Semesterbeginn seit Jahren dasselbe Bild: Studierende suchen händeringend eine bezahlbare Bleibe. Insbesondere für jene mit geringem Einkommen stellen die steigenden Mieten für Wohnraum und WG-Zimmer ein erhebliches Problem dar. Öffentlich geförderter Wohnraum kann dazu beitragen, die Situation zu entspannen.

Die Lüneburger Wohnungsbau GmbH ist federführend wenn es darum geht, in der Hansestadt Lüneburg Wohnraum für Menschen mit geringem bis mittlerem Einkommen und Wohnberechtigungsschein zu schaffen. Rund 34 Mio. Euro investierte die städtische Tochtergesellschaft in den vergangenen fünf Jahren in den Neubau von mehr als 200 Wohnungen. Mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt setzt die kommunale Gesellschaft nun auch auf dem Sektor „studentisches Wohnen“ ein Zeichen. Der Spatenstich am 3. Mai bildet den Auftakt für den Bau von 22 mit NBank-Mitteln geförderten Wohnungen auf dem 1.015 m² großen LüWoBau-Grundstück an der Nelly-Sachs-Straße 49. Entstehen wird das Gebäude auf einem weitgehend ungenutzten Parkplatz nahe dem Uni-Campus, so LüWoBau-Prokurist Henning Müller-Rost. Ein idealer Standort für Leuphana-Studentinnen und Studenten, davon ist auch der AStA der Universität überzeugt, mit dem die Stadt seit Jahren Gespräche über Möglichkeiten für studentisches Wohnen führt.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge freut sich als Aufsichtsratsvorsitzender der LüWoBau auf das neue Projekt: „Die LüWoBau ist ein Herzstück der Lüneburger Wohnungsbau-Politik. Sie baut an vielen Orten im Stadtgebiet Wohnungen für den ganz normalen Geldbeutel: im Hanseviertel, in Wienebüttel und sogar in der Nachbarschaft in Reppenstedt. Da lag es nahe, dass die LüWoBau auch für die studentische Zielgruppe, die Fachkräfte von morgen, baut, da auch diese auf bezahlbare Wohnungen angewiesen ist.“

Geplant ist ein 3½-geschossiger, unterkellerter Massivbau, dessen 16 Zweizimmer- und 6 Einzimmerwohnungen vorwiegend Studenten zur Verfügung stehen sollen. 17 Einheiten sind für 1-Personen-Haushalte geeignet, fünf stehen aufgrund der größeren Wohnfläche zwei Bewohnern zur Verfügung. Im EG entstehen zudem zwei rollstuhlgerechte Mietwohnungen für Einzelpersonen. Im Außenbereich sind Flächen für Fahrrad-, Pkw-Stellplätze sowie einen Müllplatz vorgesehen. „Die Optik des Gebäudes wird sich am „LüWoBau-Standard“ mit regionaltypischen Baustoffen wie rotem Klinkermauerwerk orientieren“, so Müller-Rost.

Mit 7,50 Euro je Quadratmeter wird sich die Eingangsmiete auf mittlerem Niveau bewegen. Die geschätzten Baukosten betragen ca. 3,8 Mio. Voraussichtlich ab Herbst 2022 werden die ersten Bewohner in der Nelly-Sachs-Straße 49 einziehen können.