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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Brücke über den Lösegraben wird saniert: Altenbrückertorstraße muss zum Teil voll gesperrt werden (08.06.2020)

Für Bauarbeiten muss der Brückenbereich zwischen dem Altenbrücker Damm und der Schießgrabenstraße in der Zeit von Montag, 22. Juni, bis voraussichtlich Sonntag, 5. Juli 2020, für den Autoverkehr voll gesperrt werden.Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Zu Einschränkungen für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer kommt es ab Mitte Juni an der Altenbrückertorstraße. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über den Lösegraben. „Die Brücke weist diverse Betonschäden auf, die sich in Rissen und Abplatzungen darstellen“, erklärt Jörg Silex, Brückenbauingenieur bei der Stadt Lüneburg. Die Verkehrssicherheit und die Tragfähigkeit seien bisher nicht eingeschränkt, betont Silex. „Damit es so bleibt, wollen wir die Brücke rechtzeitig instand setzen“. Dafür würden oberseitig die Fahrbahnübergänge erneuert, die im Laufe der Jahre durch Verschleiß ihre Funktion verloren hätten.

Für die Arbeiten muss der Brückenbereich zwischen dem Altenbrücker Damm und der Schießgrabenstraße in der Zeit von Montag, 22. Juni, bis voraussichtlich Sonntag, 5. Juli 2020, für den Autoverkehr voll gesperrt werden. Ebenfalls mit Einschränkungen müssen Radfahrer und Fußgänger während der Bauzeit rechnen: Im genannten Zeitraum werden Geh- und Radweg auf der Brücke jeweils wechselseitig gesperrt.

Die Umleitung für Autofahrer erfolgt über die Friedrich-Ebert-Brücke, die Konrad-Adenauer-Straße, die Theodor-Heuss-Straße, die Dahlenburger Landstraße, Am Schützenplatz und die Bleckeder Landstraße. Für den LKW-Verkehr wird aufgrund der nicht ausreichenden Höhe der Bahnbrücken an der Bleckeder Landstraße eine gesonderte Umleitungsstrecke über die Theodor-Heuss-Straße und die Friedrich-Ebert-Brücke zur Willy-Brandt-Straße ausgewiesen. Eine Instandsetzung unter halbseitiger Sperrung ist aufgrund der Arbeitssicherheitsvorschriften nicht möglich, erklärt Jörg Silex. „Alternativ hätte man höchstens eine von vier Fahrspuren freigeben können, was letztendlich zu einer vierwöchigen Bauzeit und zu einer erheblichen Kostensteigerung geführt hätte“, so der Brückenexperte.

Bereits ab dem 15. Juni bis voraussichtlich zum 10. Juli ist der Geh- und Radweg unterhalb der Brücke entlang des Lösegrabens gesperrt. Grund dafür sind vorbereitende Baumaßnahmen für die Betoninstandsetzung. Radfahrer, die den Lösegraben-Radweg befahren, müssen im Bereich der Sperrung über die jeweiligen Rampen hoch zur Schießgrabenstraße, die Scharff-Kreuzung überqueren und auf der anderen Seite über die Rampe wieder zurück auf den Radweg.

Die Lösegrabenbrücke wurde im Jahr 1967 gebaut und im Januar 1968 in Betrieb genommen. Die letzten großen Instandsetzungsmaßnahmen fanden dort im Jahr 2000 statt. Die Kosten für die aktuellen Sanierungsabreiten belaufen sich auf rund 170.000 Euro.