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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Bürgeramt ab 30. April wieder in Teilbereichen geöffnet: Besuch nur mit vorheriger Terminabsprache und Mund-Nasen-Schutz (28.04.2020)

(sp) Lüneburg. Ab Donnerstag, 30. April 2020, bietet das Lüneburger Bürgeramt in den verschiedenen Bereichen wieder Services an - allerdings jeweils mit Einschränkungen. So ist die Meldebehörde zwar für den Publikumsverkehr geöffnet, allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung. In der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr außer am Mittwoch stehen Mitarbeitende der Meldebehörde an vorerst nur drei Schaltern zur Verfügung. „Nur so können wir die erforderlichen Sicherheitsabstände gewährleisten“, erklärt Bürgeramtsleiterin Susanne Twesten. Da zu Beginn der Öffnung mit einem großen Andrang zu rechnen ist, bittet Twesten darum, dass sich vorerst vor allem diejenigen Bürgerinnen und Bürger melden, die sich an- oder ummelden müssen. „Das hat Priorität“, so die Leiterin der Behörde.

Termine können entweder telefonisch unter 04131 309-3259 oder per E-Mail an b331@stadt.lueneburg.de vereinbart werden. Eine Online-Terminvergabe ist vorerst nicht möglich. Der Zutritt zum Bürgeramt erfolgt ausschließlich über den Haupteingang. Bürgeramtsleiterin Twesten appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Abstands- und Hygieneregeln im Bürgeramt einzuhalten. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Gebäude für Besucher verpflichtend. „Die Masken dienen dem Schutz aller, wir bitten hier um Verständnis für diese Vorschrift“, sagt Twesten. Am Eingang des Bürgeramtes werde kontrolliert, ob ein Termin vereinbart wurde und ob die Besuchenden den Mund-Nasen-Schutz tragen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind diejenigen, für die das Tragen einer Maske wegen einer Behinderung oder aus medizinischen Gründen unzumutbar ist, für gehörlose Menschen und deren Begleitpersonen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache angewiesen sind sowie für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren. Besucherinnen und Besucher, die den Fahrstuhl in Anspruch nehmen müssen, können diesen wie gewohnt über den Eingang zum Bürgeramtshof von der Liebesgrundseite aus benutzen. Der Fahrstuhl verfügt über eine Gegensprechanlage und wird dann für Terminkunden von einem Mitarbeitenden freigeschaltet.

Standesamt
Auch das Standesamt bietet ab dem 30. April 2020 für ausgewählte Bereiche wieder die Möglichkeit an, einen Vorsprachetermin zu vereinbaren. Dies betrifft die Aufnahme von Kirchenaustrittserklärungen, Namensrechtliche Erklärungen sowie Vater- und Mutterschaftsanerkennungen. Termine hierfür können entweder telefonisch unter 04131 309 3686 oder per E-Mail an b333@stadt.lueneburg.de vereinbart werden. Eine Online-Terminvergabe ist vorerst nicht möglich. Die Beantragung von Personenstandsurkunden erfolgt weiterhin nur online oder schriftlich. Die Übersendung erfolgt ausschließlich postalisch. Urkunden können online angefordert werden unter www.hansestadtlueneburg.de/Standesamt

Für alle Fragen rund um die Themen Eheschließung und Beurkundung von Neugeborenen sind die zuständigen Standesbeamtinnen bzw. Standesbeamten telefonisch und per Mail erreichbar.

Ausländerbehörde
Die Ausländerbehörde bietet vorerst nur die Abholung von fertigen elektronischen Aufenthaltstiteln und Reiseausweisen an. Deren Inhaber erhalten ein persönliches Anschreiben, das Sie zur Abholung berechtigt und bei der Abholung mitzubringen ist. Personen, die dieses Schreiben nicht mit sich führen, erhalten keinen Zutritt.

Fundbüro
Das Fundbüro ist ab sofort wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet und zwar am Montag, Dienstag und Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr.

Alle Informationen zum Bürgeramt der Hansestadt Lüneburg finden Sie auch im Internet unter www.hansestadtlueneburg.de/Buergeramt.