Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Bürgermeister Eduard Kolle übergibt Weihnachtspakete für Lüneburger Soldaten im Einsatz (27.11.2019)

Bürgermeister Eduard Kolle übergibt Weihnachtspakete für Lüneburger Soldaten im Einsatz an Bataillonskommandeur Oberstleutnant Hendrik Staigis. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. „Es ist gute Tradition, dass wir unsere Soldaten, die sich im Auslandseinsatz befinden, mit einem kleinen Weihnachtsgruß aus der Heimat bedenken“, sagt Bürgermeister Eduard Kolle. Am Mittwoch, 27. November 2019, wurde er in der Theodor-Körner-Kaserne von Oberstleutnant Hendrik Staigis, Kommandeur des Aufklärungslehrbataillons „Lüneburg“, empfangen und überreichte bei dieser Gelegenheit Carepakete für die drei derzeit in Afghanistan stationierten Soldaten aus Lüneburg.

„Unseren Kameraden geht es den Umständen entsprechend gut, aber alle freuen sich natürlich auch, Ende Februar wieder nach Hause zu kommen“, informierte Kommandeur Hendrik Staigis. Dass sie das Weihnachtsfest nicht mit ihren Lieben verbringen könnten, sei für die Soldaten und deren Familien natürlich eine Belastung. Umso mehr, hofft Bürgermeister Eduard Kolle, sorgt ein kleiner Gruß aus der Heimat für Ablenkung – und vielleicht kommt ja bei einem Schluck Glühwein aus dem dazugehörigen Weihnachtsmarktbecher sogar ein wenig weihnachtliche Stimmung in der Ferne auf. Auch Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge ließ im Namen der Hansestadt seine Grüße und seine Anerkennung für ihren Einsatz an die Soldaten übermitteln. Bürgermeister Kolle sagte: „Wir sind froh, dass in den ganzen letzten Jahren unsere Soldaten aus dem Auslandseinsatz immer wieder nach Lüneburg zurückgekehrt sind. Das ist für uns und vor allem für die Angehörigen das Wichtigste.“

Zwei der Soldaten, so Kommandeur Staigis, seien in Mazār-i Šarīf stationiert, ein weiterer im Ausbildungscamp in Kundūz. Da das Lüneburger Bataillon in der Theodor-Körner-Kaserne derzeit einen Teil der Schnellen Eingreiftruppe der NATO vorhalte, seien die Kapazitäten hauptsächlich für diese Aufgabe gebunden. „Im Ernstfall haben wir eine Verlegezeit von nur fünf Tagen, deshalb brauchen wir unsere Kräfte hier vor Ort. Ende 2020 kommen allerdings einige Auslandseinsätze mehr auf uns zu, unser Bataillon entsendet dann voraussichtlich 20 bis 25 Kameraden nach Afghanistan und in das Kosovo“, so Oberstleutnant Hendrik Staigis. Nun würden aber erst einmal die Carepakete auf den Weg nach Kundūz und Mazār-i Šarīf geschickt – „damit sie die Kameraden pünktlich zu Weihnachten erreichen!“