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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Bürgermeister Kolle empfängt Deutschen Schachmeister (U 16) im Rathaus (12.09.2021)

Empfang im Lüneburger Rathaus für Jeremy Hommer, Deutscher Meister im Schach (U16): Jeremy Hommer trägt sich ins Gästebuch der Hansestadt ein, darüber freuen sich auch Mutter Svetlana, Schwester Katalina (12) und Vater Dimitri Hommer gemeinsam mit Bürgermeister Eduard Kolle (l.). Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Zur Schule gehen muss Jeremy Hommer (15) bis zu den Herbstferien deutlich weniger als seine Kumpels, und das hat einen wahrlich meisterhaften Grund: Jeremy Hommer ist Ende August Deutscher Meister im Schach in der Altersklasse U 16. Dank Titel und Talent ist der Wilhelm-Raabe-Schüler jetzt sogar für die Europameisterschaft nominiert, und drei Schachturniere stehen allein noch bis zu den nächsten Ferien an, inklusive der dafür nötigen Schulfreistellung. Aber das sei eigentlich kein Problem, Schachspieler seien meist gut in der Schule, das sei bei Jeremy nicht anders. Dies und mehr erfuhr Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle, als er diese Woche (7. September 2021) Familie Hommer sowie den Jugendtrainer des SC Turm, Gert Rabeler, feierlich im Rathaus begrüßte und Jeremy die allerherzlichsten Glückwünsche der Hansestadt zum Titelgewinn aussprach.

Während der Bürgermeister beim Empfang Einiges über den Familienalltag mit einem ausgewiesenen Schachtalent sowie den Schachsport im Allgemeinen erfuhr, freuten sich die Gäste über eine Privatführung durch die historischen Rathausräume. Jeremy Hommer trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein, Kolle überreichte ihm als Erinnerung eine Urkunde und eine Armbanduhr. „Es ist eine große Ehre für uns, dass wir dich hier zu Gast haben“, sagte Kolle.

Was Jeremy am Schachspielen so fasziniert, seit er es vor vielen Jahren von seinem Opa, gelernt hat? „Das Spiel ist nie zu Ende, jedes Spiel ist neu und bietet ganz viele Möglichkeiten“, fasst er zusammen. Hat er einen Wunschgegner? „Ich würde gern noch einmal gegen den Weltmeister spielen, Magnus Carlsen“ – einmal durfte er das schon, da habe er „natürlich“ verloren.

Dass er in seinen nächsten Partien hoffentlich weitere Siege einfährt und in jedem Fall wertvolle Erkenntnisse und Spaß aus den Spielen zieht, das jedenfalls wünscht die Hansestadt Lüneburg und drückt Jeremy Hommer für die Europameisterschaft alle Daumen!