Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Das Lüneburg von Morgen gestalten – Zukunftsstadt und ISEK starten erst 2020 mit der Umsetzung von Bürger-Ideen (27.09.2019)

Grafik: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Mit einer großen Auftaktveranstaltung und einer breit angelegten Bürgerbeteiligung sollte im Herbst 2019 eigentlich die Erarbeitung einer Zukunftsvision für Lüneburgs Stadtentwicklung starten. Nun steht fest: der Auftakt für die Entwicklung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) und die Umsetzung der Ideen aus der Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ verzögern sich. Grund dafür sind Verzögerungen beim Antragsverfahren für das Projekt Zukunftsstadt, erklärt Thomas Wiebe Projektkoordinator und Leiter des Bereiches Nachhaltigkeit und Mobilität bei der Hansestadt Lüneburg: „Bedauerlicherweise halten wir noch immer keinen verbindlichen Förderbescheid des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in den Händen.“ Dementsprechend könnten weitere Schritte, insbesondere die Einstellung von Personal, noch nicht unternommen werden.  

Als eine von bundesweit acht Zukunftsstädten soll Lüneburg 1,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Programm Zukunftsstadt des Bundesbildungsministeriums bekommen. Gemeinsam mit dem Projektpartner, der Universität Lüneburg, hatte die Stadt den Förderantrag fristgerecht gestellt – die Angaben zu Zeitplänen und Kostenschätzungen aber mussten auf Wunsch des Ministeriums mehrfach überabreitet werden. „Das geht sehr ins Detail und fordert viel Zeit- und Personalaufwand“, sagt Wiebe. Lüneburgs Nachhaltigkeitskoordinator ist aber dennoch zuversichtlich, dass der schriftliche Bescheid bald vorliegen wird. „Dann können wir hoffentlich im Frühjahr nächsten Jahres mit Lüneburg 2030+ starten“, so Wiebe.  

Eng verzahnt werden soll das Projekt Zukunftsstadt dann mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept, um inhaltliche Synergien zu erzeugen und Bürgerbeteiligungsprozesse zusammenzuführen. Das hatte der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 27. März 2019 entschieden. Seit diesem Ratsbeschluss bereitet die Verwaltung bereits eine Arbeits- und Organisationsstruktur für das ISEK vor.

Inhaltlich starten wird das Integrierte Stadtentwicklungskonzept dann mit einer Leitbildentwicklung. Hierbei sollen die im Projekt Zukunftsstadt erprobten Beteiligungsformate und herausgearbeiteten Maßnahmen, miteinfließen und weiterentwickelt werden. Aufbauend auf diesem Leitbild soll dann ab 2021 das ISEK mit den konkreten Schwerpunktzielen für Lüneburg erarbeitet werden. Als Planungsinstrument dient das ISEK dafür, nachhaltige und vor allem lokal abgestimmte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu schaffen.