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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Diese Bank hat Power: Lüneburgs erste iBench in Kaltenmoor aufgestellt (29.07.2020)

Oberbürgermeister Ulrich Mädge testet gemeinsam mit Quartiersmanager Uwe Nehring (l.) Lüneburgs erste iBench in Kaltenmoor. Foto: Hansestadt Lüneburg  (sp) Lüneburg. Der Akku des Handys ist alle, die Powerbank für unterwegs auch und keine Steckdose in Sicht: Um dem Problem Abhilfe zu schaffen, hat die Hansestadt Lüneburg auf dem Vorplatz des neuen Einkaufszentrums Kaltenmoor am St. Stephanus Platz die erste „iBench“ aufgestellt, mit welcher der Handy-Akku wieder aufgeladen werden kann – und zwar ganz ohne Strom.

Die Bank, an der sich alle gängigen USB-Anschlüsse befinden, versorgt sich durch Sonnenlicht selbst mit Energie. Zum Probesitzen waren Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Quartiersmanager Uwe Nehring, die städtische Sanierungsmanagerin für die Klimaquartiere Kreideberg und Kaltenmoor Dr. Karina Hellmann und Matthias Sachse von der Grünplanung der Hansestadt am Dienstag, 28. Juli 2020, vor Ort.  

Oberbürgermeister Mädge freut sich: „Mit der iBench haben wir hier in Kaltenmoor ein Stück modernes Stadtbild geschaffen, mit der wir auch die Kinder und Jugendlichen für das Thema erneuerbare Energien begeistern wollen. Ich freue mich sehr, dass das Einkaufszentrum Kaltenmoor erweitert und damit auch der gesamte Stadtteil aufgewertet wurde. Dieser Platz ist nicht nur wichtig für die Versorgung der Menschen vor Ort sondern auch ein Platz um zusammen zu kommen, für die Kaltenmoorer, aber auch für Bewohnerinnen und Bewohner aus angrenzenden Stadtteilen. Das wollen wir mit diesem neuen Angebot noch stärker fördern.“  

Um den Platz zu beleben hat die Matthias Sachse von der städtischen Grünplanung außerdem neue Spielgeräte, Sitzbänke, Abfalleimer und Fahrradständer angeschafft. Gleich neben der iBench wurde außerdem ein „Music Ball“ aufgestellt. „Allein durch Muskelkraft kann hier Strom erzeugt und so Musik gespielt werden“, erläutert Sanierungsmanagerin Dr. Hellmann.

Hier spielt die Musik: Sanierungsmanagerin Dr. Karina Hellmann macht vor, wie allein durch Muskelkraft Musik erzeugt werden kann. Foto: Hansestadt LüneburgAuch Quartiersmanager Uwe Nehring freut sich über die neuen Attraktionen in seinem Stadtteil: „Es ist immer eine gute Idee, sich mit der Zukunft zu beschäftigen und dazu gehört auch die Frage der Nachhaltigkeit. Kaltenmoor ist Lüneburgs Stadtteil mit den meisten Kindern und Jugendlichen, die wir mit damit auf das Thema regenerative Energien aufmerksam machen können.“

Auf den Weg gebracht wurden die Neuanschaffungen von Sanierungsmanagerin Dr. Karina Hellmann: „Wir freuen uns, dass wir die neue iBench und den Music Ball über das Städtebauförderprogramm finanzieren konnten. Damit veranschaulichen wir, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, regenerativen Energien auch im Alltag zu nutzen. Das Bewusstsein hierfür ist ein wichtiger Baustein für mehr Klimaschutz. Eine weitere iBench im Kurpark soll in den kommenden Wochen folgen.“  

Bereits seit 1999 befindet sich Kaltenmoor im Städtebauförderprogramm ‚Soziale Stadt‘. Mit den Mitteln werden Sanierungen und Modernisierungen finanziert, um den Stadtteil attraktiver zu machen.