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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Eberhard Manzke mit Bundesverdienstkreuz geehrt (21.08.2021)

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat Eberhard Manzke mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. –  Es gibt sicher viele Gründe, warum Eberhard Manzke einen Orden verdient hat. Daher stand auch nicht die eine besondere Tätigkeit oder das andere außergewöhnliche Amt im Mittelpunkt, als ihm Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen hat. Vielmehr ist Manzke für seine Menschlichkeit ausgezeichnet worden. Familie, Freundinnen und Freunde sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wohnten der feierlichen Zeremonie im Fürstensaal des Rathauses am Samstag, 21. August, bei.

„Sie sind ein hansischer Kaufmann und leben die Tugenden der Hanse: Ehre, Verbindlichkeit, Vertrauen, Integrität und Verlässlichkeit“, sagte Mädge in seiner Rede, in der er auf Manzkes verschiedene Stationen zurückblickte. „Sehr viele Menschen haben Sie als tollen Partner, Chef oder Ratgeber in Erinnerung. Das ist nach so vielen Jahren im Berufsleben eine tolle Bestätigung.“

Eberhard Manzke hatte nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre im Jahr 1974 die Führung der Manzke-Betriebe übernommen, sie nach und nach erweitert und zu einem erfolgreichen Unternehmen gemacht.

Die Friedensstiftung Günter Manzke, die der 74-Jährige ins Leben gerufen hat, tut viel Gutes für Vereine und kleine Initiativen: Sie zeichnet Menschen aus, die sich „in besonderer Weise um den inneren Frieden, eine internationale Gesinnung und den Völkerverständigungsgedanken bemühen“, wie es in der Satzung heißt.

Auch beim Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen hat Manzke seine Spuren hinterlassen. Ab 2002 war er fünf Jahre dessen Präsident. Dort hat Manzke unter anderem bei der Auswahl der Gewinner des Ausbildungs- und Innovationspreises mitgewirkt. Kleine und mittelständische Unternehmen seien mit solchen Maßnahmen gestärkt worden, betonte Mädge in seiner Rede. „Und letztlich war auch Ihr Engagement für die Leuphana mit ausschlaggebend dafür, dass unsere Region stets attraktiv für Nachwuchs- und Fachkräfte war und immer noch ist.“

Als ehrenamtlicher Präsident der Industrie- und Handelskammer von 2007 bis 2012 brachte Manzke sein wirtschaftliches Know-how für die gesamte Region ein. Dabei ging es ihm stets um eine große Nähe zwischen der IHK und ihren Mitgliedsbetrieben.

Politisch ist Manzke noch heute als Vertreter der CDU im Rat der Hansestadt Lüneburg und in vielen Ausschüssen aktiv. Anfang der 1990er Jahre saß er zudem für zweieinhalb Jahre im Lüneburger Kreistag.

All diese Tätigkeiten an sich rechtfertigen wohl schon eine Auszeichnung mit einem Orden. Vielmehr ist es aber noch die Menschlichkeit, die Eberhard Manzke auf all seinen Stationen ausgezeichnet hat. „Jede Wegbegleiterin und jeder Wegbegleiter, die und den wir im Vorfeld zu Ihnen befragt haben, lobt Sie zunächst als Menschen und Ihre Persönlichkeit. Das beweist, dass Sie bei all Ihrer Professionalität nie aus den Augen verloren haben, worum es bei alldem eigentlich geht. Es geht selbstverständlich auch um die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Stadt und der Region, es geht aber zuallererst immer um das Wohl der Menschen“, sagte Mädge. „Insofern ist diese Auszeichnung, lieber Eberhard Manzke, mehr als verdient.“

Ob er diese Auszeichnung denn wirklich verdient habe, darüber hat der Preisträger in den vergangenen Wochen häufig nachgedacht. „Am Ende bin ich zu diesem Schluss gekommen: ein bisschen“, sagte Eberhard Manzke in aller Bescheidenheit während seiner Dankesrede. Doch in diesem Fall war die Bescheidenheit, die Manzke ansonsten auszeichnet, ausnahmsweise einmal unangebracht.