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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Ein Konzept bestehend aus drei Säulen: Hansestadt treibt Planung für Sportentwicklung voran (24.09.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Unter dem Titel „Beweg‘ dich – Beweg‘ Lüneburg“ hatte die Hansestadt Lüneburg im Frühsommer dieses Jahres zur digitalen Beteiligung an der Sportentwicklung aufgerufen. Rund 250 Anregungen, Wünsche und Ideen von Lüneburgerinnen und Lüneburgern sind auf der Webseite eingegangen, die Beteiligung ist abgeschlossen. „Die zahlreichen Beiträge aus der Bevölkerung werden derzeit ausgewertet und für die weitere Planung aufbereitet“, erklärt Dr. Arne Göring, Sportentwicklungsexperte von der Universität Göttingen, der die Hansestadt bei diesem Prozess begleitet.

Er betont: „Mit dem Ansatz der Online-Beteiligung hat die Stadt Lüneburg im Bereich der Sportentwicklungsplanung Neuland betreten und ein überaus innovatives Format zur Beteiligung der Bevölkerung entwickelt, bisher einmalig in ganz Norddeutschland.“  Göring sowie Britta Herrschaft, Sportreferentin der Hansestadt, zeigen sich zufrieden mit der Beteiligung: „Wir haben viele qualitativ sehr gute Beiträge bekommen, im Vergleich zu Beteiligungsverfahren in anderen Städten ist es eine gute Quote.“ Einige Schlüsse könne man nun schon ohne finale Auswertung ziehen: So war Inhalt vieler Kommentare der Wunsch nach mehr Sportangeboten im öffentlichen Raum, in den Quartieren, also nah am eigenen Wohnort.

Die Online-Beteiligung ist eine von drei Säulen für die Sportentwicklungsplanung in der Hansestadt. „In den nächsten Monaten wird es eine Befragung der Lüneburger Vereine geben“, nennt Göring einen weiteren Baustein. Und Britta Herrschaft fügt hinzu: „Auch das geplante Sportstätten-Kataster, das einen Überblick über Anzahl, Beschaffenheit und Qualität der Sportstätten bieten soll, ist beauftragt.“ Aus diesen drei Säulen soll dann ab dem Frühjahr 2022 eine konkrete Maßnahmenplanung erarbeitet werden, die es ermöglicht, bei zum Beispiel zukünftigen Baugebieten und anderen Projekten das Thema Sport direkt mitzudenken.

Für die städtische Sozialdezernentin Pia Steinrücke, zu deren Themen auch der Sport zählt, ist überzeugt: „Der Sport in Lüneburg braucht ein innovatives Update, um den veränderten Bewegungsbedürfnissen der Bevölkerung auch zukünftig Rechnung tragen zu können.“ Der eingeleitete Prozess der Sportentwicklungsplanung biete dafür zahlreiche Anknüpfungspunkte.