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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Elektroarbeiten werden vergeben, IT-Personal wird gesucht: Hansestadt treibt Digitalisierung in Schulen voran (16.07.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Die Digitalisierung in den Schulen ist eines der wichtigsten Themen der nahen Zukunft. Mit dem „DigitalPakt Schule“ wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung mit digitaler Technik sorgen. Auch die Hansestadt Lüneburg treibt diese Entwicklung konsequent voran und hat ihre städtischen Schulen dafür in drei Projektpakete eingeteilt. Aktuell steht die Vergabe der Elektroarbeiten für das erste Paket an. Der Verwaltungsausschuss wird in der nächsten Woche darüber beraten. Geplant ist zudem, neues Personal für die Schul-IT einzustellen.

Rund 3,4 Millionen Euro Fördermittel bekommt die Hansestadt Lüneburg aus dem „DigitalPakt Schule“. 18 Schulgebäude mit 350 Klassenräumen sind zu versorgen. Dass dieses Geld nicht reichen würde und die Stadt selbst nachschießen muss, war schnell klar. Der Rat hat deshalb auf Vorschlag der Verwaltung am 8. Juni 2021 beschlossen, überplanmäßig 1,5 Millionen Euro für die Beauftragung der Elektroarbeiten und die Beschaffung von Präsentationsmedien an Schulen bereitzustellen.

Positiv: Alle Schulgebäude sind ans Glasfasernetz angeschlossen – „und das schon seit einigen Jahren“, wie Oberbürgermeister Ulrich Mädge betont. Netzwerkanschlüsse sind zudem in allen Unterrichtsräumen vorhanden. Die einzelnen Schulen haben bereits ihre Medienkonzepte aktualisiert. Das ermöglicht es nun, die erforderlichen Schritte zu Umsetzung der digitalen Ziele nacheinander anzugehen und abzuarbeiten.

Zunächst geht es darum, in den städtischen Schulgebäuden die Elektrik so einzurichten, dass genügend Steckdosen, ausreichend starke Leitungen, genügend Access Points usw. vorhanden sind. Ziel ist es, eine gute WLAN-Verbindung in möglichst allen Klassen-, Fach- und Verwaltungsräumen zu sichern. Das ist eine der vier Prioritäten, mit denen der Digitalpakt arbeitet. Die anderen sind:

  • Ausstattung mit Präsentationsmedien
  • Ausstattung mit speziellen digitalen Medien (z.B. 3D-Drucker)
  • Ausstattung mit mobilen Endgeräten (nur bis zu 25.000 Euro pro Schule zulässig)

„Wir dürfen beim Thema Bildung keine Zeit verlieren“, erklärt Mädge. Die Digitalisierung der städtischen Schulgebäude genießt hohe Priorität. So sollen auch die Elektroarbeiten für die Projektpakete zwei und drei noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. „Die letzte Begehung der Schulen in Paket zwei ist in dieser Woche an der Herderschule erfolgt“, weiß Jutta Bauer, Bereichsleiterin Bildung & Betreuung, zu berichten. Zeitversetzt sollen die Elektroarbeiten in allen 18 Schulgebäuden bis August 2023 abgeschlossen sein. Parallel wird die Hansestadt die Beschaffung von Präsentationsmedien anschieben.

Die Hardware ist also auf den Weg gebracht. Doch es braucht auch Personal, das diese bedienen kann. Acht Stellen „Administration für die Schul-IT / IT-Management (m/w/d)“ hat die Hansestadt deshalb ausgeschrieben. Der Einsatz erfolgt direkt vor Ort in den Schulen, um dort unter anderem Geräte einzurichten und zu warten sowie in allen IT-Fragen zu unterstützen. Wer Interesse hat, findet die weitere Informationen zu den Aufgaben und zum Bewerbungsprofil unter: https://bewerbung.hansestadtlueneburg.de