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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Erneuerung der Bardowicker Straße voll im Zeitplan – Ein Besuch auf der Großbaustelle (08.05.2020)

(sp) Lüneburg. Seit Anfang Februar wird die Bardowicker Straße zwischen Marktplatz und Lüner Straße rundum erneuert. Foto: Hansestadt LüneburgKlong, Klong, Klong – so ertönt es seit Monaten an der Bardowicker Straße, wenn der Setzhammer auf den Pflasterstein schlägt und in sorgsamer Handarbeit jeder einzelne Granitstein verlegt wird. Es sind die alten Steine aus der Bardowicker Straße, die gesäubert und jetzt in der neuen Fahrbahn wieder verlegt werden. Gleiches gilt für die historischen Sandsteinborde, die den Gehweg säumen. „Hier haben wir aus dem Steinlager noch alte Steine besorgt, um die Betonborde auf der Gerichtsseite ebenfalls zu ersetzen und ein einheitliches, historisches Straßenbild zu schaffen“, erklärt Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Grünplanung bei der Hansestadt Lüneburg.

Die Bardowicker Straße ist derzeit Lüneburgs prominenteste und belebteste Großbaustelle. Bagger, Kipplaster, Rüttler und vieles andere schwere Gerät zieht insbesondere die Aufmerksamkeit der jüngeren Passanten auf sich. Sechs Tage die Woche wird hier gearbeitet, um den straffen Zeitplan einhalten zu können und die wichtige Einfallsstraße in die Innenstadt möglichst bald in neuer Form freigeben zu können. „Bis jetzt sind wir voll im Zeitplan“, zieht Bauleiter Björn-Olde Backhaus eine Zwischenbilanz. Und das, obwohl starke und andauernde Regenfälle im Februar die Arbeiten deutlich erschwert hatten. „Wegen der vielen Feuchtigkeit im Boden haben wir die fertigen Bereiche am Marktplatz auch noch nicht freigegeben“, erklärt Backhaus. Vielmehr warte man damit noch eine Weile, damit der Untergrund abtrocknet: „Je länger Pflaster sich setzen kann, desto besser.“

Seit Anfang Februar wird die Bardowicker Straße zwischen Marktplatz und Lüner Straße rundum erneuert. Ziel ist es, den Eingangsbereich zur Innenstadt attraktiver zu gestalten und durch die Verbreiterung der Gehwege vor allem für Fußgänger die Verkehrssituation dort deutlich zu verbessern. Durch den höhengleichen Ausbau von Gehwegen und Straße entsteht außerdem ein Boulevard-Charakter, der zum Flanieren und Verweilen einladen soll. Knapp sieben Monate Bauzeit sind dafür veranschlagt, rund die Hälfte ist davon jetzt um. „Wir befinden uns aktuell im zweiten Bauabschnitt“, so Backhaus. Dieser beinhaltet die Herstellung der Gehwege und der Fahrbahn bis kurz vor der Einmündung in die Lüner Straße.

In einem dritten und letzten Bauabschnitt ab voraussichtlich Anfang Juni wird dieser Einmündungsbereich saniert. Eigentlich sollte der dritte Bauabschnitt erst nach dem Stadtfest Mitte Juni starten. „Dadurch, dass das Stadtfest nicht stattfinden wird, sparen wir Zeit und Geld“, verdeutlicht Backhaus.  

Während der gesamten Bauphase gibt es Einschränkungen vor allem für Buskunden. Aktuell können die beiden Haltestellen in der Bardowicker Straße, die Haltestellen Bürgeramt und Markt sowie die Haltestelle Rathaus nicht angefahren werden. Buskunden müssen auf die Haltestelle Reichenbachstraße ausweichen.
Während die Haltestellen Markt und Bürgeramt bis zum Ende der Baumaßnahme ausfallen, kann die Haltestelle am Rathaus voraussichtlich ab Anfang Juni wieder angefahren werden. Geplant ist allerdings, während der Markttage am Mittwoch und Samstag den Bus weiterhin nicht über den Markt sondern über den Reichenbachplatz fahren zu lassen, um die Sonderaufstellung am Markt sicherzustellen, die durch Corona vorerst notwendig ist. Über die konkreten Änderungen wird die Hansestadt Lüneburg rechtzeitig informieren.

Foto: Hansestadt Lüneburg