Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Ernten ausdrücklich erwünscht! Obstbäume der Hansestadt sind für alle Bürgerinnen und Bürger da (16.08.2019)

Auch in der Apfelallee in Kaltenmoor stehen viele verschiedene Apfelsorten, die geerntet werden dürfen. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Die ersten Äpfel in der Apfelallee in Kaltenmoor leuchten schon verlockend rot und warten darauf, gepflückt und gegessen zu werden. Ob Kaiser Wilhelm, Jakob Lebel oder der Finkenwerder Herbstprinz – im Lüneburger Stadtgebiet gibt es jede Menge alte Apfelsorten zur Auswahl. Und das kostenlos. Denn was viele Bürgerinnen und Bürger nicht wissen: Das jetzt reifende Obst, das an Straßenrändern, auf Spielplätzen und in Parks wächst, ist für alle da. Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pflaumen  dürfen vom Boden eingesammelt und mitgenommen werden. „Wir freuen uns darüber, wenn das Obst gegessen wird“, betont Peter Zurheide, Leiter der Grünplanung bei der Hansestadt Lüneburg.

Denn zum einen ist es schade, wenn die Früchte am Boden vergammeln. „Und zum anderen ist das Aufsammeln auch eine Entlastung für uns“, so Zurheide. Denn mit dem regelmäßigen Beseitigen des Fallobstes und Säubern der Bereiche ist für die Mitarbeiter der AGL enorm viel Arbeit verbunden.  

Neben dem Aufsammeln ist auch das Ernten erlaubt, allerdings gilt es hier, einiges zu beachten. „Es sollte unbedingt mit Vorsicht das Obst gepflückt werden“, betont Zurheide. Das Schütteln an den Ästen ist nicht erlaubt. Da die Äste vieler alter Obstbäume hohl sind und leicht brechen ist es aus Sicherheitsgründen auch nicht gestattet, zum Pflücken in die Bäume zu klettern. Besondere Vorsicht ist zudem beim Ernten an Straßen geboten. Generell gilt, dass das Ernten und der Verzehr auf eigenes Risiko erfolgen und die Stadt keine Haftung übernimmt.

Zu finden sind städtische Obstbäume überall im Stadtgebiet, unter anderem hier: Auf der Obstwiese am Kreidebergsee, im Hof der Jugendbücherei „Auf dem Klosterhof“, an der „Apfelallee“ in Kaltenmoor, auf den Grünflächen in den Wohngebieten "Bülows Kamp" und "In den Kämpen", unterhalb der Friedrich-Ebert-Brücke in der „Bülowstraße“, Auf dem Spielplatz in der Altstadt „Auf der Rübekuhle“, auf der Grünfläche östlich von Volgershall, im westlichen Teil des Wohngebietes Brockwinkler Weg, in Ochtmissen im Wohngebiet Krähornsberg („Naruto-Straße“, „Lupmerfeld“), in der „Heiligenthaler  Straße“ in Richtung Oedeme, in Rettmer im östlichen Teil des Wohngebiets Pilgerpfad, zwischen Rettmer und Häcklingen im Drögenkamp, in Häcklingen im „Embser Kirchweg“, an der „Hauptstraße“ und im „Triftweg“.