Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Erster Spatenstich in der Carl-Gottlieb-Scharff-Straße: 36 neue Wohnungen im Hanseviertel Ost (04.10.2019)

Pressemitteilung der LüWoBau

Frank Möller vom Architektenbüro Möller/Gropp, Henning Müller-Rost und Heiderose Schäfke von der LüWoBau sowie Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Mädge und Sparkassen-Hanse-Immobilien-Geschäftsführer Hermann Struck (v. l.) beim ersten Spatenstich. Foto: Hansestadt LüneburgSeit Jahrzehnten trägt die Lüneburger Wohnungsbau GmbH dazu bei, den Wohnungsmarkt in der Hansestadt zu entlasten. 50 Wohnungen werden von der Gesellschaft im Jahresdurchschnitt errichtet. Anfang des Jahres allerdings habe man zwei Bauvorhaben auf Eis legen müssen, so Heiderose Schäfke, Geschäftsführerin des Wohnungsbauunternehmens. Die Verabschiedung der neuen Förderrichtlinien des Landes Niedersachsen ließ auf sich warten. Statt im Februar, trat sie im Juli 2019 in Kraft und verzögerte damit unter anderem den Baustart des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses in der Lüneburger Straße in Reppenstedt, der nun am 11. September 2019 mit dem Spatenstich erfolgte. Kaum vier Wochen später stand bereits der zweite Spatenstich in dem laufenden Jahr an: Am heutigen Freitag, 4. Oktober 2019, ist dieser im Hanseviertel Ost in der Carl-Gottlieb-Scharff-Straße begangen worden.

„Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum für Lüneburg. Deshalb freue ich mich, dass es nach einem Jahr der Verzögerung hier im Hanseviertel nun losgeht. Wir können unsere Zusage also einhalten, die 350 versprochenen neuen Wohnungen im sozialen Segment zu schaffen. 155 haben wir bereits auf der Liste, nun kommt mit 90 weiteren noch einmal ein ordentlicher Schwung dazu. Noch weitere sollen mit dem Wohnungsbauvorhaben in Wienebüttel folgen, sobald dort der Bebauungsplan steht", sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge während des ersten Spatenstichs in der Carl-Gottlieb-Scharff-Straße.

So soll es hier einmal aussehen. Schon Anfang 2021 sollen die ersten Mieter die neuen Wohnungen beziehen können. Foto: Hansestadt LüneburgNach dem Vorbild des Wohngebäudes in der Elisabeth-Maske-Straße, das im nördlichen Speicherquartier im Mai 2017 seine ersten Mieter begrüßte, werden auch hier Wohnungen im niedrigen Mietpreissegment entstehen. 30 Wohnungen werden mit NBank-Mitteln gefördert und bieten mit 40 bis 60 m² Platz für ein bis zwei Personen, die über einen Wohnberechtigungsschein (WBS) verfügen. Die Erstmiete beträgt 6,10 €/m² netto kalt. Sechs weitere Wohnungen mit 42–75 m² entstehen im Staffelgeschoss. Diese werden frei (ohne WBS) vermietet. Die ersten Mieter können voraussichtlich Anfang 2021 einziehen.

„Aufgrund der seriellen Bauweise – in der Elisabeth-Maske-Straße haben wir dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt – konnten die Kosten deutlich reduziert werden“, berichtet Henning Müller-Rost, Prokurist und technischer Leiter der LüWoBau. An der Qualität des Baukörpers musste somit nicht gespart werden. Gut 40 Prozent des Auftragsvolumens konnte an Handwerksunternehmen in Stadt und Landkreis vergeben werden, weitere 55 Prozent werden von Gewerken aus der Region übernommen, ergänzt die Geschäftsführerin. Auf diese Weise könne Wirtschaftsförderung im besten Sinne betrieben werden. Ihren Dank für eine hervorragende Zusammenarbeit richtet sie insbesondere an die Stadtplanung und die Sparkassen Hanse Immobilien GmbH als Erschließungsträger und Verkäufer des Grundstücks. „Die Kommunikation war vorbildlich. Es gab frühzeitig verbindliche Abstimmungen, unsere Wünsche und Anregungen wurden weitestgehend berücksichtigt. Das ist nicht selbstverständlich!“