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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Freibad-Öffnung: Soforthilfepaket der Stadt soll auch Nachholbedarf an Schwimmkursen helfen zu decken (31.05.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Lange waren die Schwimmbäder geschlossen, und damit fehlte auch vielen Kinder und Jugendlichen, die Gelegenheit schwimmen zu lernen oder zu üben. Doch jetzt kommt mit den Lockerungen wieder Bewegung auch ins Wasser: Das Freibad Hagen öffnet am Mittwoch, Schwimmkurse aus dem Vorjahr werden fortgesetzt (siehe auch eigene PI des SaLü dazu). Das städtische Sportreferat ist überdies im intensiven Austausch mit dem Kreissportbund Lüneburg e.V. (KSB) und den örtlichen Sportvereinen sowie der Kurzentrum Lüneburg Kurmittel Lüneburg GmbH, um zusätzliche Schwimmkurse für die Ferien zu organisieren. Die Kurse sollen über das Soforthilfepaket für Kinder und Jugendliche organisiert und finanziert werden, das Paket steht zum Beschluss auf der Tagesordnung der nächsten Ratssitzung (8. Juni 2021).

„Normalerweise machen die Schwimmkurse über die Sommerferien Pause. Dieses Jahr ist aber nicht normal. Der Nachholbedarf für Wassergewöhnung, Schwimm- und Auffrischungskurse ist beträchtlich,“ weiß Pia Steinrücke, Dezernentin für Bildungs, Soziales und Sport bei der Hansestadt Lüneburg. Dadurch, dass viele Kurse der Kurmittel Lüneburg GmbH aus dem Vorjahr gar nicht gestartet oder zu Ende gebracht werden konnten, stauen sich Nachfragen neuer Interessierter auf. Dieser Stau soll möglichst kurzfristig mit zusätzlichen Angeboten abgebaut werden.

„Generell zielt unser Paket darauf ab, den durch Corona bedingten Nachholbedarf bei Kindern und Jugendlichen zu decken, in punkto Bildung, was gemeinschaftliche Aktivität angeht, aber gerade auch bei der so wichtigen Kernkompetenz Schwimmen“, so Steinrücke. Nicht zuletzt könnten die zusätzlichen Angebote aus dem Soforthilfepaket auch Familien entlasten, die eben über den Sommer nicht in Urlaub fahren können – weil zum Beispiel nach dem Ende der Kurzarbeit gar kein Urlaub in Sicht ist oder die Tage während des Lockdown bereits aufgebraucht wurden.

Insgesamt 500.000 Euro (inklusive Zuschüsse Dritter) beträgt die Gesamtfördersumme für das Paket, über die der Rat entscheidet. Gedeckt bzw. vorfinanziert werden soll der städtische Anteil über Mittel, die corona-bedingt nicht benötigt wurden, für Übermittagsbetreuung in den Grundschulen und Zuschüssen an freie Kita-Träger.