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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Fünf neue E-Autos modernisieren die Flotte der Hansestadt (10.12.2019)

Einer der fünf e-NV200 hat seinen Ladeplatz im Klosterhof, neben der „Kugel“ – einem kleinen E-Fiat – und dem E-Golf, die schon länger für die Hansestadt unterwegs sind. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Um die E-Mobilität aktiv voranzutreiben und mit gutem Beispiel voranzugehen, hat die Hansestadt ihre altersschwächsten Verbrenner jüngst durch fünf umweltfreundliche Elektrofahrzeuge ersetzt. Mit zwei anderen E-Modellen, die für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, hatte die Stadtverwaltung im Vorfeld bereits gute Erfahrungen gemacht.

„Die fünf neuen Fahrzeuge sind reine E-Mobile und werden mit Ökostrom betankt“, erklärt Markus Moßmann, Nachhaltigkeitsdezernent der Hansestadt. Eingesetzt werden sie künftig in den Bereichen EDV, Ordnung, Gebäudewirtschaft und Stiftungen. Diese Arbeitsbereiche der Verwaltung müssten in der Regel nur innerhalb des Stadtgebietes mobil sein, sodass die erforderlichen Reichweiten damit sichergestellt seien. „Die Richtlinie der Hansestadt zur Beurteilung der Umweltverträglichkeit von Lieferungen und Leistungen gibt uns vor, dort E-Fahrzeuge zu beschaffen und einzusetzen, wo es möglich und sinnvoll erscheint. In diese Richtung haben wir jetzt einen weiteren Schritt unternommen. Nach und nach wollen wir so die alten Verbrenner abstoßen.“

Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um fünf Kastenwägen des Typs Nissan e-NV200. Hierfür, so Markus Moßmann, habe sich die Hansestadt entschieden, um den verschiedenen Aufgaben Rechnung zu tragen, die mit Hilfe der Fahrzeuge wahrgenommen werden sollen: So sei etwa der Transport von sperrigen Gegenständen wie Straßenschildern, Absperrbaken oder Werkzeug mit den Fahrzeugen ebenso möglich wie die Mitnahme mehrerer Personen – anforderungsgerecht abgestimmt auf die jeweiligen Arbeitsbereiche.

Die Anschaffungskosten für die fünf modernen Fuhrpark-Fahrzeuge würden sich auf jeweils rund 40.000 Euro belaufen. „Wir haben uns im Vorfeld mit Kämmerei und Rechnungsprüfungsamt abgestimmt und uns dann für eine Leasingvariante mit drei Jahren Laufzeit entschieden“, erklärt Jens Mildner, Fachbereichsleiter Innere Verwaltung. So könne die Hansestadt sich jederzeit auf einsatzbereite Fahrzeuge mit monatlich bekannten Fixkosten verlassen, Wartungsarbeiten inbegriffen. Die passende Finanzierungslösung komme von der Siemens Financial Services GmbH.

Die Entscheidung für die Leasingvariante, so Jens Mildner, habe auch den Hintergrund, dass der technische Fortschritt im Bereich E-Mobilität schnell voranschreite. „So können wir flexibler auf neue Entwicklungen reagieren und unseren Fuhrpark schneller an die aktuellen Erfordernisse anpassen.“ Auch Elektrofahrräder und -lastenräder seien zukünftig vorgesehen, um den städtischen Fuhrpark zu ergänzen.