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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Für mehr digitale Chancengleichheit: Städtische Schulen haben jetzt mehr als 1.200 mobile Endgeräte erhalten (25.01.2021)

Die Grundschule Kreideberg hat bereits im vergangenen Juni 30 iPads mithilfe der Fördermittel von Bund und Land erhalten. Diesmal mussten wegen Corona die offiziellen Übergaben ausfallen. Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Die Hansestadt Lüneburg hat inzwischen alle 16 städtischen Schulen, die Bedarf angemeldet hatten, mit mobilen Endgeräten versorgt. 1149 iPads und 70 Notebooks konnten aus der bewilligten Fördersumme in Höhe von rund 428.000 Euro über das Sofortausstattungsprogramm des Bundes und der Länder für digital gestützten Unterricht gekauft werden. Die Grundschulen Hasenburger Berg und Hermann-Löns hatten keinen Bedarf angezeigt. Leer ausgegangen ist in dieser Runde außerdem die Grundschule Kreideberg, denn sie hatte bereits im Juni 2020 mithilfe der Fördermittel von Bund und Land 30 iPads erhalten.

Zugutekommen sollen die neuen Geräte hauptsächlich den Schülerinnen und Schülern, die zu Hause nicht über die notwendige Technik verfügen. Wer sich ein Notebook oder ein iPad ausleihen darf, entscheiden die Schulen. „Dieser Beitrag für mehr Chancengleichheit und digitale Kompetenz war überfällig – und das nicht erst seit Homeschooling und pandemiebedingtem Distanzlernen“, sagt Lüneburgs Bildungsdezernentin Pia Steinrücke. „Denn wer Zugang zu digitalen Angeboten hat, findet sich in unserer globalisierten Welt besser zurecht und erhöht seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass die Laptops und Tablets jetzt endlich dort eingesetzt werden können, wo sie dringend gebraucht werden.“

Das Sofortausstattungsprogramm, das die Anschaffung möglich gemacht hat, ist Teil des „DigitalPakts Schule“. Mit diesem Pakt wollen Bund und Länder für eine bessere Ausrüstung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Dazu gehören unter anderem auch eine bessere Breitbandversorgung, interaktive Tafeln und die Förderung von Lernplattformen.

Finanziert wird der DigitalPakt aus dem Digitalinfrastrukturfonds, einem sogenannten Sondervermögen, das Ende 2018 errichtet wurde. Für Niedersachsen stehen aus dem Pakt insgesamt mehr als 670 Millionen Euro für Schulen bereit. Die Hansestadt Lüneburg kann mit rund vier Millionen Euro rechnen.