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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Gedenken an die Pogromnacht 1938 – Straßen und Radwege werden gesperrt (08.11.2021)

Ort des Gedenkens und Erinnerns, auch in diesem Jahr wieder zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November: die Gedenkstätte an der Ecke Reichenbachstraße/Am Schifferwall, wo früher die Lüneburger Synagoge stand. Foto: Hansestadt Lüneburg (Symbolbild)HANSESTADT LÜNEBURG. – Jährlich am 9. November, dem Jahrestag der Pogromnacht von 1938, findet auch in Lüneburg ein gemeinsames Erinnern an die millionenfache Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland statt. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg e.V. lädt am morgigen Dienstag, 9. November 2021, zu einer Gedenkfeier ein. Sie beginnt um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Nicolai. Um 19 Uhr schließt sich eine Gedenkfeier am Synagogen-Mahnmal an der Reichenbachstraße/Ecke Am Schifferwall an. Ortsbürgermeisterin Christel John vertritt die Hansestadt Lüneburg und wird einen Kranz niederlegen. Die Veranstalter erwarten rund 100 bis 150 Personen.

Um eine möglichst ruhige und würdige Atmosphäre für die Feier sicherzustellen, sind auch in diesem Jahr wieder am Abend (ca. 19 bis 19.30 Uhr) die zuführenden Straßen sowie Geh- und Radwege gesperrt. Im Einzelnen:

  • Die Straßen Am Schifferwall und Reichenbachstraße werden voll gesperrt.
  • Die Bockelmannstraße ist bis Lise-Meitner-Straße normal befahrbar, danach stadteinwärts in Richtung Am Schifferwall gesperrt. Das Parkhaus am Kino ist weiterhin erreichbar.
  • Autofahrer werden gebeten, den Bereich während der Veranstaltung möglichst weiträumig zu umfahren. Umleitungen werden ausgeschildert.
  • Auch Radfahrer werden gebeten, während der Gedenkveranstaltung im gesperrten Gebiet abzusteigen und zu schieben und generell besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen.