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„Gemeinsam alternative Möglichkeiten suchen“: Hansestadt startet Online-Umfrage für Jugendliche (07.09.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Wo verbringt Lüneburgs Jugend am Abend und an Wochenenden ihre Freizeit? Was machen Jugendliche und junge Erwachsene auf öffentlichen Plätzen gerne? Und was macht diese Plätze so beliebt und attraktiv? Auf diese und weitere Fragen sucht das Sozialdezernat der Hansestadt Lüneburg nun Antworten in einer Online-Umfrage. „Wir wollen gemeinsam mit den jungen Lüneburgerinnen und Lüneburgern alternative Möglichkeiten und Locations suchen“, erklärt Sozialdezernentin Pia Steinrücke.

Sieben Fragen zum Umgang mit öffentlichen Plätzen sind zu beantworten. Zu jeder der Fragen sind Antwortmöglichkeiten vorgegeben, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben aber auch die Gelegenheit, eigene Antworten zu formulieren. Wer Lust hat, die Umfrage zu bearbeiten, der sollte rund fünf Minuten Zeit dafür einplanen. Länger dauert es nicht. Die Umfrage ist selbstverständlich anonym, lediglich Alter, Geschlecht und Wohnort (Stadtteil) werden abgefragt, um die Ergebnisse später besser auswerten zu können.

Anlass zu der Umfrage sind die Diskussionen der vergangenen Wochen. Öffentliche Plätze wie der Stint, der Kreidebergsee oder die Mensawiese waren regelmäßig Treffpunkt vieler junger Menschen – teilweise zum Ärger der unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner. Eine Videokonferenz mit jungen Personen aus Lüneburg hatte gezeigt: Sie wollen gerade nach den corona-bedingten Einschränkungen wieder feiern, sich treffen, zusammen Spaß haben.

„Sich treffen, zusammen Spaß haben, feiern – dass es dieses Bedürfnis gibt, können wir absolut nachvollziehen“, betont Steinrücke. Doch gerade am Stint führte das – auch durch hinzukommende „Sauftouristen“ zum Beispiel aus Hamburg – zu einigen Eskalationen. Die Folge: eine strikte Allgemeinverfügung durch die Hansestadt, die unter anderem an Wochenende abends das Mitführen und Konsumieren von Alkohol auf den Straßen im Bereich des Stints untersagt. „Wir wollen niemanden verdrängen, haben auch überhaupt kein Problem mit jungen Menschen“, sagt die Sozialdezernentin, „aber es muss ein vernünftiges Miteinander geben!“

Die Umfrage soll weitere Erkenntnisse darüber bringen, worauf es jungen Menschen in Lüneburg mit Blick auf öffentliche Plätze und Freizeit-Treffpunkte ankommt. „Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse“, fordert Pia Steinrücke die Jugend zum Mitmachen auf und fügt hinzu: „Wir sind sicher, dass wir gemeinsam mit Euch Lösungen finden können.“

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