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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Hansestadt Lüneburg stoppt Abbau und Umbau von Flüchtlingsunterkünften (03.03.2020)

(sp) Lüneburg. Als Reaktion auf die Grenzöffnung in der Türkei hat die Hansestadt Lüneburg sofortige Maßnahmen ergriffen, um auf eine mögliche weitere Flüchtlingswelle vorbereitet zu sein. So wurde der für diese Woche geplante Rückbau der Gemeinschaftsunterkunft Vrestorfer Weg gestoppt. Auch der gerade erst gestartete Umbau der Gemeinschaftsunterkunft Oedeme zu regulären Wohnungen wurde vorerst unterbrochen. „Wir behalten die Situation im Blick und entscheiden dann in den nächsten Monaten, ob es bei dem Stopp bleibt, oder nicht“, erklärt Sozialdezernentin Pia Steinrücke.   

Insgesamt stünden in den bestehenden Gemeinschaftsunterkünften der Hansestadt Lüneburg derzeit rund 200 Plätze als Reserve bereit – davon fallen 58 Plätze auf die Unterkunft Vrestorfer Weg und 84 Plätze auf die Unterkunft Oedeme. „Weitere Unterbringungsmöglichkeiten werden wir schaffen, wenn es die Zahl der Geflüchteten erfordert.“ Oberstes Ziel sei dabei weiterhin eine menschenwürdige Unterbringung dezentral im gesamten Stadtgebiet und die Vermeidung von Notunterkünften in Turnhallen. „Durch die Erfahrungen aus den Jahren 2014 und 2015 sehen wir uns trotz aller Herausforderungen gut in der Lage, eine mögliche Flüchtlingswelle zu meistern“, so Steinrücke.
 
Ob sich die Sorge vor einer erneuerten Flüchtlingswelle bestätigt und was das für die Hansestadt Lüneburg bedeutet - über diese Entwicklungen wird die Hansestadt Lüneburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt regelmäßig auf dem Laufenden halten.