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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Hansestadt und Landkreis Lüneburg sichern Unterstützung für Kulturschaffende zu (01.04.2020)

Gemeinsame Presseinformation von Hansestadt und Landkreis Lüneburg

(sp/lk) Lüneburg. Abgesagte Veranstaltungen und Auftritte, Honorare die nicht mehr gezahlt werden können, und geschlossene Kultureinrichtungen: Auch den Lüneburger Kulturbetrieb trifft die Corona-Pandemie neben anderen Branchen hart. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Jens Böther sichern daher den Kulturschaffenden Unterstützung zu: „Hansestadt und Landkreis Lüneburg sind Kulturregion. Es ist daher für uns klar, dass wir als Hansestadt und Landkreis neben den Hilfen der Landes- und Bundesregierung jetzt so schnell wie möglich prüfen, inwieweit wir die Lüneburger Kulturschaffenden zusätzlich unterstützen können. Daran arbeiten wir unter Hochdruck mit dem Ziel, die kulturelle Vielfalt bei uns in der Region zu erhalten.“

Die Kulturschaffenden sind daher aufgerufen, sich zu melden, sollten die Unterstützungsmaßnahmen der Bundes- und Landesregierung nicht ausreichen. Hansestadt und Landkreis Lüneburg prüfen dann so schnell wie möglich, welche haushaltsrechtlichen Möglichkeiten es gibt, um die Kulturschaffenden vor Ort zusätzlich zu unterstützen.

Katrin Schmäl, Kulturreferentin der Hansestadt Lüneburg, macht deutlich: „Bis die Maßnahmen von Bund und Land anlaufen, können wir aktuell vor allem unterstützen, indem wir den Kulturschaffenden schnell gebündelte Informationen zu aktuellen Hilfen und Maßnahmen bereitstellen. Dafür haben wir einen neuen Newsletter ins Leben gerufen, über den wir laufend informieren.“ Ansprechpartnerin des Newsletters ist Alyssa Wolter aus dem Kulturbereich, erreichbar unter alyssa.wolter@stadt.lueneburg.de oder per Telefon unter 04131 309-4421.

Laut Kulturreferentin Schmäl geht die Hansestadt zudem nach aktuellem Stand davon aus, dass Veranstaltungen bis Ende der Sommerferien nicht durchgeführt werden können. „Uns ist bewusst, dass den Kulturschaffenden bereits Kosten für abgesagte Veranstaltungen und Projekte entstanden sind. Die Hansestadt bietet daher Kultureinrichtungen, die Veranstaltungen bis zum 30. Juni 2020 geplant hatten und dafür direkt bei der Hansestadt Anträge gestellt haben, an einen Anteil von 30 Prozent der Zuschüsse auszuzahlen. Dies bezieht sich auf Zuschüsse, die am 11. März 2020 im Kulturausschuss beschlossen wurden.“ Ansprechpartnerin hierfür ist Annette Beer-Kullin aus dem Kulturbereich der Hansestadt, telefonisch erreichbar unter 04131 309 - 3241 oder per E-Mail an annette.beer-kullin@stadt.lueneburg.de. Für den Landkreis steht Andrea Wrobel als Ansprechpartnerin zur Verfügung, telefonisch unter 04131 26-1360 oder per E-Mail an andrea.wrobel@landkreis-lueneburg.de.

Sowohl die Bundesregierung als auch die Landesregierung und Kulturfachverbände arbeiten seit Beginn der Corona-Krise an Hilfsmaßnahmen und Notfallpaketen.

Links und Hinweise zu verschiedenen Informations- und Unterstützungsangeboten für Kulturschaffende während der Corona-Pandemie hat der Lüneburgische Landschaftsverband auf seiner Homepage zusammengestellt. Das Land Niedersachsen plant darüber hinaus eine Förderung speziell für kleine Vereine und vergleichbare Kultureinrichtungen, die nicht von den bisherigen Maßnahmen erfasst werden. Das Kulturreferat der Hansestadt hat hierfür unter www.hansestadtlueneburg.de/kultur eine Linksammlung zu Hilfsmaßnahmen bereitgestellt.