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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Hocheffizientes Blockheizkraftwerk von Avacon und Purena geht an den Start: Nachhaltige und sichere Energie- und Wasserversorgung für Lüneburg (16.01.2020)

Harald Gründel, Projektleiter bei Avacon Natur (v. l.), Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Avacon-Technikvorstand Dr. Stephan Tenge und Sven Harms, Leiter Netzgebiet Nord bei Purena nehmen das neu gebaute Blockheizkraftwerk (BHKW) auf dem Gelände des Wasserwerkes Rote Bleiche offiziell in Betrieb. Fotograf: Thomas Ix für Avacon(sp) Lüneburg. Der Probebetrieb konnte erfolgreich beendet werden, das neue Blockheizkraftwerk jetzt ans Netz gehen. Avacon-Technikvorstand Dr. Stephan Tenge und Oberbürgermeister Ulrich Mädge nahmen am Donnerstag, 16. Januar, gemeinsam mit Harald Gründel, Projektleiter bei Avacon Natur und Sven Harms, Leiter Netzgebiet Nord bei Purena, das neu gebaute Blockheizkraftwerk (BHKW) auf dem Gelände des Wasserwerkes Rote Bleiche offiziell in Betrieb. Bei dem Blockheizkraftwerk handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Avacon Natur und Purena mit dem Ziel einer effizienten und umweltfreundlichen Energieversorgung des Lüneburger Wasserwerkes. „Durch die neue Energieversorgung des Wasserwerks in Form des BHKW werden künftig 408 Tonnen C02 pro Jahr eingespart“, machte Avacon-Projektleiter Harald Gründel deutlich.

„Mit diesem Projekt geht Avacon einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige und sichere Energie- und Wasserversorgung für Lüneburgs Bürgerinnen und Bürger“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge bei der Inbetriebnahme.

Das erdgasbetriebene BHKW hat eine Leistung von 250 kWel und einen hocheffizienten Gesamtwirkungsgrad von 83 Prozent. „Mit dem erzeugten Strom können mehr als 60 Prozent des Eigenbedarfes des Wasserwerks gedeckt und die Stromkosten reduziert werden. Die parallel erzeugte Wärme wird darüber hinaus in das Fernwärmenetz An der Wittenberger Bahn eingespeist“, nannte Stephan Tenge die Vorteile der neuen Anlage.

Zur Verbindung des BHKW-Standortes mit dem Fernwärmenetz wurden rund 400 Meter Fernwärmeleitung verlegt. Zugleich erhöht sich durch die zweite Einspeisung die Versorgungssicherheit. Das Fernwärmenetz An der Wittenberger Bahn hat eine Leitungslänge von knapp 2000 Metern und versorgt mehr als 700 Wohneinheiten. Insgesamt betreibt Avacon Natur in Lüneburg ein Fernwärmenetz von 46.000 Metern Länge.

Vom Wasserwerk, dessen Wasser qualitativ zu den Besten Deutschlands gehört, werden jährlich etwa 5,7 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert und die Stadt Lüneburg versorgt.

Bei der Veranstaltung wurde zudem Harald Gründel als neuer Leiter der Region Lüneburg vorgestellt. Er ist zentraler Ansprechpartner für die Stadt Lüneburg und den Landkreis.  So wird er beispielsweise den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in Lüneburg weiter vorantreiben sowie das Thema Mieterstrom. In den letzten Jahren hat Harald Gründel maßgeblich an der nachhaltigen Weiterentwicklung der Fernwärmenetze, in verschiedenen BHKW- und Mieterstromprojekten mitgewirkt.