Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Landesschulbehörde genehmigt neue IGS am Kreideberg – Gesamtschule nimmt im Sommer erste Schüler auf (08.03.2019)

(sp) Lüneburg. Jetzt ist es offiziell: eine zweite Gesamtschule wird in Lüneburg an den Start gehen. Wie erwartet hat die Landesschulbehörde grünes Licht für die neue IGS am Kreideberg gegeben und den entsprechenden Antrag der Hansestadt genehmigt. „Wir freuen uns sehr, dass die IGS damit wie geplant bereits in diesem Sommer starten kann“, sagt Bildungsdezernentin Pia Steinrücke. „Denn damit werden wir sowohl dem Bedarf als auch dem ausdrücklichen Wunsch der Eltern gerecht“, betont Steinrücke.

Die Bildungsdezernentin lädt alle Eltern der Christianischüler sowie alle interessierten Eltern ein, an einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 28. März 2019, um 19 Uhr in der Aula der Christianischule teilzunehmen. Dort wird die Hansestadt den weiteren Zeitplan für Christianischule und IGS skizzieren sowie das pädagogische Konzept für die Gesamtschule vorstellen. Das Konzept, das derzeit von der Landesschulbehörde erarbeitet wird, stellt die Hansestadt am 20. März im Schulausschuss vor.

Geplant ist, den Betrieb der IGS nach den Sommerferien mit dem Schuljahrgang 5 zu starten. Die Christianischule wird parallel auslaufen, das heißt, es wird hier keine neue fünfte Klasse mehr öffnen. Die Schule wird aber so lange weitergeführt, bis alle Jahrgänge ihren Abschluss haben. Vor dem Start der IGS stehen während der Sommerferien Renovierungsarbeiten an. Darüber hinaus sei geplant, die Schule entsprechend des pädagogischen Konzeptes in den nächsten Jahren aus- bzw. umzubauen.

Dem Antrag der Hansestadt für eine weitere Gesamtschule waren ein Ratsbeschluss sowie ein positives Votum im Rahmen einer Elternbefragung vorausgegangen.  „Mit dieser zweiten Gesamtschule schaffen wir jetzt im Sinne einer bedarfsgerechten Schulentwicklungsplanung noch mehr Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder in der Hansestadt“, ist Steinrücke überzeugt. Denn der große Vorteil einer IGS sei, dass sie „durchlässig“ ist. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler dort ohne Schulwechsel je nach Leistungsstand und Leistungsbereitschaft ihren Haupt- oder Realschulabschluss oder auch das Abitur absolvieren können. Damit können auch die Gymnasien im Stadtgebiet entlastet werden.