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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Lüneburgs Zukunft beginnt am 5. Juli im Kurpark: Auftakt für 2030+ und Stadtentwicklungskonzept (26.06.2020)

(sp) Lüneburg. Es ist das große Bürgerbeteiligungsvorhaben in Lüneburg, und am kommenden Sonntag, 5. Juli 2020, geht es endlich los! Im Lüneburger Kurpark können sich Interessierte vertraut machen, wie es jetzt zum einen im Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ weitergehen soll – die Hansestadt ist eine von bundesweit acht Städten, die Experimente ausprobieren darf, die „Lüneburg konkret verändern“ – zum anderen mit dem Prozess für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK), der jetzt unter dem Stichwort „Unser Leitbild“ beginnt. Beide Teile sind versammelt unter der neuen Dachmarke „Lüneburg. Die Zukunftsstadt“.
Projektmanager Sebastian Heilmann und sein Team bei der Hansestadt freuen sich genauso auf den 5. Juli wie die Akteure der Leuphana Universität um Prof. Dr. Daniel Lang sowie der Zivilgesellschaft um Susanne Puschmann von T.U.N. Heilmann: „Wir möchten das Projekt greifbar und verständlich machen, damit wir möglichst viele und unterschiedliche Lüneburgerinnen und Lüneburger gewinnen können, ihre Ideen und Tatkraft einzubringen. Beide Teile des Projekts leben vom Mitmachen, und wir haben eine engagierte Stadtgesellschaft.“
 
Und das erwartet die Gäste auf der Informationsveranstaltung: Nach der offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge (13 Uhr) führen die verschiedenen Akteure der Leuphana Universität (Prof. Dr. Daniel Lang), Hansestadt Lüneburg (Stadtrat Markus Moßmann), vom Verein T.U.N. (Susanne Puschmann), vom Team Zukunftsstadt sowie vom Hamburger Stadtentwicklungsbüro Urbanista in das Projekt ein und stellen kurz vor, wie es sich mit den beiden Prozessen unter der Dachmarke verhält. Ab etwa 13.45 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher im Wandelgang an Stellwänden und im Gespräch näher über die 15 Experimente und den kommenden Leitbildprozess informieren, sich mit Fragen, Vorschlägen und Mitwirkungsangeboten einbringen. Die Experimente drehen sich um vier
Themenkomplexe:
„Grün & Zukunftsfähig“, dazu zählen Grün-Experimente, aber z.B. auch die Themen Klimaanpassung, Energie und Ernährung,
„Hier Leben und hier bleiben“, hier geht es um die Themen Wohnen für alle, Lokal Arbeiten, aber auch z.B. Medienkompetenz,
„Füreinander & Miteinander“ mit den Themen Jugendpartizipation, Stadtteilarbeit, und u.a. Ehrenamt sowie
„Lokal einkaufen und mobil sein“, hier heißen die Bausteine z.B. Lieferservice, LüneburgMaps oder auch Lieblingsplätze.
Gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung. Dabei muss natürlich niemand von Anfang bis Ende bleiben. – Was allerdings sein muss, coronabedingt: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gebeten am Eingang ihre Adresse zu hinterlassen, Einlass ist ab 12 Uhr ausschließlich durch den Zugang zwischen Kurpark-Café und Konzertmuschel.
 
Hinweise zur Anreise:
Besucherinnen und Besucher werden gebeten mit dem Fahrrad zu kommen. Es stehen genügend Fahrradständer am Eingang des Kurparks am Springbrunnen zur Verfügung. Im Park selbst ist das Radeln, wie gehabt, verboten.
ÖPNV: Kurpark (5011), Zentralfriedhof (5007), Soltauer Straße/ Kurzentrum (5003)
Auf dem Parkplatz Uelzener Straße (Springbrunnen) stehen nur wenige Pkw-Stellplätze, vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, zur Verfügung. Die beste Alternative: das Parkhaus des SaLü.
 
Zu Lüneburg. Die Zukunftsstadt:
Bereits seit dem Jahr 2015 entwickeln im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)  Bürger/innen, Wissenschaftler/innen und Vertreter/innen aus Politik und Verwaltung ihre Visionen für ein Lüneburg der Zukunft. Daraus sind 17 Lüneburger Lösungen entstanden, vom gerechten Wohnen bis hin zur Schaffung von Grünoasen. Jetzt werden die möglichen Lösungen zu realen Experimenten, die vor Ort erprobt werden sollen. Basierend auf den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen soll Lüneburg konkret verändert werden (2030+), die Ergebnisse sollen auch in das Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Hansestadt einfließen (Leitbild), damit die Veränderungen nicht nur heute sondern auch in der Zukunft wirksam sind.
Lüneburg bekommt 1,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Programm Zukunftsstadt des BMBF. Zentrales Entscheidungsgremium bei Lüneburg 2030 ist die Steuerungsgruppe, in der neben Verwaltung und Universität unter anderem T.U.N.-Vorsitzende Susanne Puschmann, Corinna Krome vom Mosaique, Stephan Seeger als Vertreter des BürgerForums Zukunft Lüneburg sowie Karl-Henning Hohmann als Vertreter des Lüneburger City Managements mitwirken. Medienpartner für 2030+ ist die Landeszeitung für die Lüneburger Heide.