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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Mietspiegel in Lüneburg: Warten auf genaue Richtlinie und Haushaltsfreigabe (02.09.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Nach den Beschlüssen von Bundestag und Bundesrat, dass Gemeinden und Städte ab 50.000 Einwohnerinnern und Einwohnern einen Mietspiegel veröffentlichen müssen, haben sich zuletzt auch diverse Interessenvertretungen zu dem Thema geäußert. Letztlich sind sich dabei alle einig: Sowohl Mieterbunde auf der einen als auch Vermieter, Wohnungsgesellschaft etc. auf der anderen Seite fordern eine sachliche, verlässliche Datengrundlage für die Erhebung von Mietpreisen.

Eine solche will auch die Hansestadt Lüneburg schaffen – mit einem qualifizierten Mietspiegel: „Dieser ist rechtssicher und verlässlich, bietet eine starke Grundlage“, erklärt Oberbürgermeister Ulrich Mädge und fügt hinzu: „Laut Gesetzesreform haben wir bis zum 1. Januar 2024 Zeit, einen solchen qualifizierten Mietspiegel zu veröffentlichen.“ Den groben zeitlichen Fahrplan hat Mädge heute Nachmittag dem Vorsitzenden des hiesigen Mieterbundes, Rechtsanwalt Philipp Aderhold, erläutert.

„Wir warten aktuell noch auf die Richtlinien, es fehlen die genauen Ausführungsbestimmungen“, betont der Oberbürgermeister. Ebenso offen ist bislang die Freigabe des Budgets für die Beauftragung eines Gutachters und die Erstellung des qualifizierten Mietspiegels. Die dafür kalkulierten 50.000 Euro stehen im Haushaltsentwurf für das Jahr 2022. „Wenn dieser beschlossen ist, werden wir die Gespräche mit den verschiedenen Interessenvertretungen aufnehmen, um spätestens zum 1. Januar 2024 einen qualifizierten Mietspiegel veröffentlicht zu haben“, kündigt Ulrich Mädge an.